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Kleinstadt auf Zeit wächst am Störmthaler See heran

Highfield-Festival Kleinstadt auf Zeit wächst am Störmthaler See heran

Auf der Magdeborner Halbinsel am Störmthaler See wächst seit einigen Tagen eine Kleinstadt auf Zeit. Fürs Highfield-Festival werden wieder 35 000 Besucher erwartet. Das will geregelt sein.

Es wächst: Das Highviech (l). und sein vermutlich weibliches Pendant als Maskottchen scheinen auf der Festival-Wiese am Störmthaler See den Aufbau des Festivals zu beobachten.

Quelle: Kempner

Grosspösna. Auf der Magdeborner Halbinsel am Störmthaler See wächst seit einigen Tagen eine Kleinstadt auf Zeit. Fürs Highfield-Festival werden wieder 35 000 Besucher erwartet. Das will geregelt sein.

Auf dem Areal waren am Mittwochmittag, zwei Tage vor dem offiziellen Start, die Strukturen schon gut zu erkenne: Parkplatz, Zeltplatz und das eigentliche Festival-Gelände, das Infield, waren weitgehend vorbereitet. Selbst der Supermarkt für die Festvalbesucher, die vor Ort erstmals alles fürs Feier-Wochenende kaufen können, stand schon. Auch von der Autobahn aus wiesen Tafeln den Weg zum Gelände. Die ganze Verkehrsbeschilderung sei am Vormittag von den Behörden abgenommen worden, so Daniel Strobel vom Hauptamt der Gemeinde Großpösna.

Die ist als Flächeneigentümer vor allem in der Vorbereitung eingespannt, muss etwa die Veranstaltung genehmigen. Jede Menge Auflagen an den Veranstalter enthalte das Papier, so Strobel. Ein Beispiel? „Je einhundert Besucher muss eine Toilette zur Verfügung stehen“, erzählt er. Das mache schon mal 350 Stück. Natürlich könne der Veranstalter gerne mehr aufstellen, „wir regeln nur die Minimalanforderung“, erklärt er.

Viel Handarbeit vor dem ersten Ton

Viel Handarbeit vor dem ersten Ton: An einigen der Nebentürme ist noch zu tun.

Quelle: Kempner

Teil der Genehmigungen ist auch ein mit allen Sicherheitsbehörden abgestimmtes Sicherheitskonzept. Eine Folge davon wird jeder Festivalbesucher spüren. Auf dem eigentlichen Konzertgelände gilt ein Taschen- und Rucksackverbot, nur leere faltbare Trinkflaschen oder Tetra Paks bis ein Liter Fassungsvermögen dürfen mit. Kostenlose Trinkwasserstellen seien eingerichtet, so die Veranstalter. Selbst Deos dürfen nur im Plastikbehälter und nur bis 100 Milliliter rein, Sprühdosen sind untersagt. Erlaubt sind lediglich kleine Gürteltaschen und Brustbeutel. Personenkontrollen am Einlass sind angekündigt, wegen der Wartezeiten wird um zeitiges Erscheinen und Geduld gebeten.

Für die Feuerwehren und den Sanitätsdienst sei ein genauer Einsatzplan erarbeitet worden, ergänzt Strobel. So gebe es unmittelbar an den Bühnen Einsatzkräfte, die im Falle von Problemen bei der Pyrotechnik der Bands einschreiten könnten. Wegen Erfahrungen aus den Vorjahren – es ist das achte Highfield am Störmthaler See – würden die Einsatzkräfte auch an den An- und Abreisetagen auf den Parkplätzen vertreten sein. Ehrenamtlich dabei seien wieder Feuerwehrleute aus Großpösna, Panitzsch, Espenhain, Rötha und Borna.

Im vorigen Jahr gab es erstmals Ärger wegen des Lärms. Da waren während des Auftrittes der Band Rammstein Grenzwerte in Störmthal überschritten worden. Die Messpunkte an der jeweils nächsten Wohnbebauung in Dreiskau-Muckern, Güldengossa und Störmthal gebe es auch dieses Jahr, so Strobel, die Gemeinde begleite die Messungen, sei auf dem Festivalgelände über Mail (highfield-2017@web.de) erreichbar. Der Veranstalter habe versprochen, die Beschallung zu optimieren, könne bei Bedarf etwa Teile der Seitenlautsprecher abstellen.

Vom Rad aus lässt sich das Festival in diesem Jahr nicht mehr belauschen. Der Rundweg um den See sei während des Festivals an der Magdeborner Halbinsel komplett gesperrt, so Strobel. Auch die Busse fahren nicht zum Hafen Lagovida. Lediglich der Parkplatz am Aussichtspunkt Störmthal sei für Seebesucher mit dem Auto offen.

Von Jörg ter Vehn

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Grosspösna
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