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Kletterpark in Auenhain wird am 28. Juni eröffnet

Kletterpark in Auenhain wird am 28. Juni eröffnet

Hoch über dem Markkleeberger See entsteht derzeit zwischen dem Seepark Auenhain und dem Neuseenlandstübl eine neue Touristenattraktion - ein Kletterpark. Die ersten Fundamente sind gegossen, die 14 Meter hohen Stämme aus Schwarzwälder Weißtanne liegen bereit und die beiden Blockhäuser, in denen Kasse, Lager und Imbiss untergebracht werden, stehen auch schon.

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Aufbau vom neuen Klettergarten am Markkleeberger See in Auenhain. v.l. Claus Mann , Alexander Persigehl , Reimar Nestler und OBm Karsten Schütze in Aktion.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. "Leider hat uns der Regen der letzten Tage einen Strich durch unsere Planung gemacht. Nun können wir die Betonage erst nächste Woche abschließen und mit dem Setzen der 28 Stämme beginnen", erklärte gestern bei einem Vor-Ort-Termin Alexander Persigehl. Der Betreiber des Kletterwaldes an der Kriebstein-Talsperre ist neben Sportgerätebauer Reimar Nestler und Ralf Sippel von der Chemnitzer Zebra-Werbegruppe einer der drei Investoren. Persigehl wollte den Kletterpark in Auenhain schon vor drei Jahren bauen, damals mit anderen Investoren. "Die Banken haben nicht mitgespielt", gestand er gestern. Jetzt startet das neue Investorentrio, das sich erst im November 2013 gefunden hat, durch. Am 28. Juni soll schon Eröffnung sein. "Ein sportliches Ziel, wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber wir werden es packen", versicherte Persigehl.

Der Kletterpark wird insgesamt knapp 80 Elemente, zudem mehrere Seilbahnen auf drei Ebenen bieten, die unterste ist barrierefrei. "Wir bieten für fast alle Altersklassen etwas - vom Kind bis zum Best Ager", sagte Nestler und schmunzelte. Für Jugendliche seien Nacht-events geplant, daher werde der Kletterpark voll beleuchtet. Überhaupt haben die Investoren noch einiges vor. Die 300 000 Euro teure Anlage soll nicht nur im Sommer genutzt werden können, sondern das ganze Jahr. Kletterwände unter freiem Himmel, vielleicht auch eine Kletterhalle seien denkbar, plauderte Nestler aus dem Nähkästchen. Voraussetzung - der Kletterpark wird angenommen und trägt sich wirtschaftlich.

"Wir haben mit der Stadt gemeinsam lange um das Projekt gekämpft. Es passt einfach super in die Outdoor-Sportangebote am Markkleeberger See. Deshalb haben wir mit den Investoren auch einen langfristigen Pachtvertrag für 10 000 Quadratmeter geschlossen und Erweiterungsflächen sind vorhanden", erläuterte gestern der Geschäftsführer des Seebetreibers Entwicklungsgesellschaft für Gewerbe und Wohnen Wachau (EGW) Claus Mann.

Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) meinte bei der Baustellenbesichtigung: "Der Standort bietet beste Voraussetzungen. Der Bau des Kanuparks war der erste Baustein und 22 000 aktive Wassersportler und mehr als 350 000 See-Besucher pro Jahr belegen den Erfolg. Ich bin überzeugt, dass der Kletterpark von den Synergien profitieren und weitere schaffen wird." Zumal mit den Ferienhäusern im Seepark Auenhain und dem Campingplatz am Neuseenlandstübl verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten sowie Parkplätze in unmittelbarer Nähe zur Verfügung stünden. Bleibt noch ein Wunsch: "Ich hoffe, dass wir bis spätestens Ende 2015 auch eine ganzjährige Busanbindung nach Auenhain bekommen", so Schütze.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 31.05.2014
Ulrike Witt

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