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Markkleeberg Klimamobil veranschaulicht Großpösnaer Schülern die Erderwärmung
Region Markkleeberg Klimamobil veranschaulicht Großpösnaer Schülern die Erderwärmung
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17:24 24.03.2010
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Captain Sören Haag und der sich tollpatschig gebende Commander Hannah Lerch besuchen eine Forschungsstation im Weltall. Das Duo besucht auf ihrer „klima on s’cooltour“ seit knapp einem Jahr deutschlandweit Schulklassen, um sie für den Klimawandel zu sensibilisieren.

Dabei handelt es sich um ein mobiles Bildungsprojekt des Logistikunternehmens Lightcycle, das im Auftrag von Herstellern Lampen entsorgt. An diesem Mittwoch lernen nacheinander die Klassen 3b und 3a, welche Szenarien in Zukunft auf sie zukommen könnten. Nach einer Bruchlandung nehmen die Weltraumreisenden den blauen Planeten ins Visier. „Was gehört denn zum Klima?“, fragt Haag die Schüler vor dem Globus. „Eiszeit, Wärme, Kälte, Wasser“, nennen die Mädchen und Jungen. Und wie unterscheidet man Klima vom Wetter?“, hakt er nach. „Wenn ich mich 30 Jahre vor die Schule setze und das Wetter aufschreibe, ist das dann schon Klima?“, erkundigt sich Lerch. „Ja genau“, bestätigt Haag und lässt die Schüler Kontinente und den Äquator bestimmen. Da ertönt plötzlich Alarm im Forschungslabor. Die Erde hat „Fieber“, lautet die Diagnose. „Da steigt die Körpertemperatur“, kennt einer das Phänomen. Die Idee des Commanders – ein über 40 000 Kilometer langer Quarkwickel um die Erde – verwirft Haag sofort. Per Computersimulation blickt die Gruppe gemeinsam ins Jahr 2099, das viele der Schüler erleben werden und somit auch beeinflussen können. Dabei erfahren sie Wissenswertes über schmelzende Polkappen und wie sich der steigende Meeresspiegel in Städten wie Hamburg oder London auswirkt. Wie die Erderwärmung auch mit heftiger werdenden Stürmen einhergeht, zeigt den Heranwachsenden ein Experiment: Mit Räucherstäbchen in der Hand beobachten sie, dass warme Luft aufsteigt – je wärmer sie ist, desto schneller bewegt sie sich nach oben. Dass der durch Ausgleichsströmungen entstehende Wind künftig wohl heftiger ausfallen wird, illustriert eine Simulation. Maßnahmen zum Gegensteuern runden das anderthalbstündige unterhaltsam aufbereitete Programm ab. „Wir erläutern, wie künftig Kohlendioxid vermieden werden kann“, sagt Haag, der laut Projektbeschreibung die Kinder „mit ihrem Wissen zu Botschaftern des Klimaschutzes macht“. Das kontrovers diskutierte Thema dürfte sie zumindest längere Zeit begleiten.

Kendra Reinhardt

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