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Knatsch bei den Linken: Nele Werner gibt ihr Stadtratsmandat auf

Stadtrat Knatsch bei den Linken: Nele Werner gibt ihr Stadtratsmandat auf

Die Stadträtin der Linken, Nele M. Werner, gibt ihr Mandat auf. „Eine gleichberechtigte, von gegenseitiger Wertschätzung geprägte Arbeit ist in der Fraktion zurzeit nicht möglich. Dies wäre aber gerade in einer kleinen Fraktion essentiell, um eine politische Wirkung zu entfalten“, begründete die 21-Jährige ihre Entscheidung in einer E-Mail an die LVZ.

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Nele Werner gibt nach einem Jahr im Stadtrat ihr Mandat ab.

Markkleeberg. Die Stadträtin der Linken, Nele M. Werner, gibt ihr Mandat auf. „Eine gleichberechtigte, von gegenseitiger Wertschätzung geprägte Arbeit ist in der Fraktion zurzeit nicht möglich. Dies wäre aber gerade in einer kleinen Fraktion essentiell, um eine politische Wirkung zu entfalten“, begründete die 21-Jährige ihre Entscheidung in einer E-Mail an die LVZ.

„Anfang Oktober habe ich mit der Fraktion Kontakt aufgenommen und Redebedarf hinsichtlich der politischen Kultur angemeldet. Gleichzeitig erklärt, dass meine Stadtratsarbeit bis zu einer Gesprächsaufnahme ruht“, schreibt sie. Da eine Antwort ausgeblieben sei, habe sie sich an die Landespartei und den Landesverband der Linksjugend gewandt. „Leider wurde ein Vermittlungsangebot von der Fraktion mit unsachlichen Aussagen beantwortet.“ Inzwischen habe sie ihren Wohnsitz an ihren Studienort Leipzig verlegt, so dass ein Ausscheiden zwangsläufig ist. „Ich entschuldige mich bei meinen Wählern. Gern hätte ich die Mandatsausübung in ihrem Sinne fortgesetzt“, verabschiedet sie sich.

Fraktionsvorsitzender Dieter Bormann zeigte sich gestern „überrascht“, berichtete, dass Werner wegen ihres Umzugs aus der Fraktion ausscheiden wolle. Dann räumte er aber ein: „Sie ist sehr selbstbewusst, hatte Probleme mit uns, war mit der Arbeit in der Fraktion nicht zufrieden.“ Bormann betonte: „Wir sind gesprächsbereit.“

Werner verstärkte die vierköpfige Fraktion seit Sommer 2014. Jetzt werde wohl ihre Großmutter Doris Werner als Nachrückerin die Familientradition fortsetzen, heißt es aus dem Rathaus. Mutter Heike war viele Jahre Landtagsabgeordnete. Seit vergangenem Jahr ist sie Sozialministerin in Thüringen.

Von Ulrike Witt

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