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Markkleeberg Königin Katja gibt sich die Ehre
Region Markkleeberg Königin Katja gibt sich die Ehre
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18:17 19.09.2010
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Markkleeberg

Verzerrte Gesichter, angespannte Armmuskeln. Männer, die mit Netzen kämpfen. Die Schleppnetze, die die Fischer aus dem Markkleeberger See ziehen, sind ganz schön schwer. 20 Meter vom Ufer weg liegen sie. Mehrere Minuten mühen sich die Männer, doch gemeinsam holen sie ihre Beute unter der Beobachtung zahlreicher Neugieriger heran. Rund zwei Dutzend Karpfen zappeln in den Netzen, bevor sie in einer Wanne abtransportiert werden.

Markkleeberg. Mit dem dritten Fischerfest am Markkleeberger See ist hier am Wochenende zum ersten Mal die sächsische Karpfensaison eröffnet worden. Verbraucherschutzministerin Christine Clauß (CDU) kam ebenso wie die sächsische Fischkönigin Katja.

Karpfen im Markkleeberger See? Gleich zu Dutzenden im Netz, so nicht zu erwarten. Das gab dann auch Markkleebergs Oberbürgermeister Bernd Klose (SPD) gern bei der Eröffnungsansprache zu: „Hier muss man wohl eher mit Hechten rechnen.“

Zahlreiche Fische gibt es im Markkleeberger See trotzdem. Das bestätigte auch der Präsident des Landesverbandes Sächsischer Angler, Friedrich Richter. „Es ist sehr erfreulich, dass sich die Fischbestände in den Tagebauseen sehr gut entwickelt haben“, so Richter. Selbst Aale haben sich hier verbreitet. Nur sei es traurig, dass viele Sachsen die Maräne als Fischart gar nicht kennen würden und die Angler diese deshalb nach Schleswig-Holstein verkaufen müssten.

Den Aufruf ließ sich auch Christine Clauß, sächsische Staatsministerin für Verbraucherschutz und Soziales, die zur Eröffnung gekommen war und die Qualität heimischer Erzeugnisse hervorhob, nicht zweimal sagen. Sie ließ sich an einem der rund 20 Stände an der Uferpromenade gleich ein Stück des besagten Fisches schmecken. Ihr taten es die Besucher gleich.

Wer die Tiere lieber sah als aß, der konnte sich von den Männern des Anglerverbandes die verschiedenen Fische und Fangmethoden erklären lassen. Das Fischen im Bellyboat, einer Ein-Mann-Schwimmschale, ebenso wie den Einsatz von Futterbooten. Von Aal bis Zander schwammen die unterschiedlichsten Arten in einer Wanne am Strand. So konnten große und kleine potenzielle Sportangler versuchen Barsch, Hecht, Brasse und Schleie auseinanderzuhalten.

Kein Problem für die sächsische Fischkönigin Katja, die aus Wermsdorf, dem klassischen Karpfenzuchtgebiet, angereist war. „Es ist für uns durchaus ein Grund zur Freude, dass die Karpfensaison auch mal in Markkleeberg eröffnet wird. Schließlich ist Sachsen groß und es gibt viele Zuchtgebiete“, erklärte die charmante Fischkönigin.

Kerstin Leppich

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