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Markkleeberg Kreis will Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Markkleeberg errichten
Region Markkleeberg Kreis will Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Markkleeberg errichten
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07:00 19.03.2016
Das Markkleeberger Rathaus: Hier wird die Flüchtlingsbetreuung koordiniert. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg,

„Der Landkreis Leipzig wird dieses Jahr definitiv eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Markkleeberg errichten. Wann und wo ist noch völlig offen“, erklärte Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) diese Woche dem Stadtrat. Nach Ostern habe er einen Vor-Ort-Termin mit dem Ausländeramt, bei dem verschiedene Grundstücke besichtigt werden sollen.

Konkrete Zahlen und Fakten zur Betreuung der bereits in Markkleeberg angekommenen Flüchtlinge hatte Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte Sabine Baldauf. Danach wurden bislang 60 Asylbewerber, überwiegend Familien, dezentral untergebracht. Weitere 54 Menschen lebten mit Asylstatus, finanziert übers Jobcenter in der Stadt. Insgesamt seien rund 650 Ausländer, der Großteil mit Asylstatus oder Duldung und mit Job, hier zu Hause. Das sind etwa 2,5 Prozent der Markkleeberger.

Flüchtlinge, die neu ankommen, würden von vier Caritas-Sozialarbeitern empfangen, danach von Baldauf und dem 114 Bürger umfassenden Ehrenamtspool betreut. Intensive Kontakte gebe es mit Vermietern, wie der WBG, Vereinen und Schulen. Hilfe biete auch das ökumenische Willkomenscafé, das monatlich im Katharina-von-Bora-Haus auf dem Eulenberg öffnet. Hier könnten Einheimische mit Flüchtlingen ins Gespräch kommen, so Baldauf. Weitere Informationen zu Hilfsangeboten, so zum derzeit gut bestückten Spendenlager, gibt es immer aktuell unter www.markkleeberg.de.

Von Ulrike Witt

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