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Kreolische Küche auf dem Wasser

Kreolische Küche auf dem Wasser

Eine kulinarische Vision für den Südteil des Markkleeberger Sees haben jetzt Architektur- und Gastgewerbe-Studenten gemeinsam vorgelegt. Auf Claus Mann von der Seebetriebsfirma EGW waren die Studenten zugegangen auf der Suche nach einer geeigneten "Location".

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So stellen sich Hannah LInck und Maria Arnold ihr Restaurant am Pier vor. Gelegen wäre es an der Südspitze des Markkleeberger Sees, nahe der Zufahrt zur Schleuse.

Quelle: Repro LVZ

Markkleeberg. ". Er hatte ihnen den Bereich zwischen dem Anleger der MS Wachau und der Schleusenzufahrt empfohlen, für den auch derzeit der Bebauungsplan überarbeitet wird.

Das Wechselspiel von Natur und Gebäude an dem sehr naturverbundenen Ort sei ein wesentliches Kriterium des Entwurfes, kommentierten Hannah Linck und Maria Arnold, Architektur-Studenten an der HTWK, ihr Werk. Das Restaurant stelle sich als Riegel parallel zum Ufer und zeichne sich durch eine klare, einfache Geometrie aus. "Im Gegensatz dazu entwickelt sich der Pier zu einer freien Form. Diese zieht sich durch und um das Gebäude herum und verbindet so Außen- und Innenraum miteinander", so die jungen Frauen.

Vier Studenten der Susanna-Eger-Schule, einer Berufsfachschule für das Gastgewerbe, wählten diesen Entwurf im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit aus, entwickelten zusammen mit den angehenden Architekten ein Restaurantkonzept samt Betriebsplan.

Sie schlagen als Ergebnis ein Restaurant mit kreolischer Küche vor. Der Innenraum - mit Wasserbecken zur südlichen Fensterfront, das die Grenzen zwischen innen und außen verschwimmen lässt - soll eine entsprechende Atmosphäre schaffen und zudem die Lage im See optimal nutzen.

Henning Rambow, Professor für Entwurfslehre an der HTWK, lobte die gute Zusammenarbeit zwischen den Studenten als "schönes Beispiel für die inhaltliche Vernetzung". Das Team hoffe nun auf das Interesse möglicher Investoren und eine Realisierung des Konzepts.

So weit will Mann von der EGW nicht vorausschauen. Er kündigte aber an, die Vision als Idee in die weiteren Planungen aufnehmen zu wollen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.04.2014
Jörg ter Vehn

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