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Markkleeberg Künftige Nutzer sollen zur Schleusen-Eröffnung mit ins Boot
Region Markkleeberg Künftige Nutzer sollen zur Schleusen-Eröffnung mit ins Boot
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08:00 31.01.2013
Zwei Seen, eine Verbindung, 20 Plätze: Ralph von Rauchhaupt, Daniel Strobel und Peter Krümmel (von links) hoffen an der Schleuse auf zahlreiche Teilnehmer an der Mal-Aktion. Unter ihnen werden die Teilnehmer der Jungfernfahrt ausgelost. Quelle: André Kempner
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Aus allen Einsendungen sollen von der Bürgermeistern die 20 Teilnehmer der Jungfernfahrt mit der MS Wachau vom Markkleeberger zum Störmthaler See ausgelost werden.

„Zwei Seen, ein Kanal und die Schleuse“ lautet das Thema der Mal-Aktion zu dem für die Region wichtigen Anlass. „Das wird der erste Gewässerverbund zweier Seen, das ist schon etwas Außergewöhnliches“, erklärt Ralph von Rauchhaupt vom Markkleeberger Kulturamt. Mit der Aktion sollten vor allem die künftigen Nutzer der Seen angesprochen werden, „wir wollen die jungen Leute buchstäblich ins Boot holen“, sagt Peter Krümmel vom Großpösnaer Kuhstall-Verein, der die Aktion durchführt.

Mitmachen könnten alle Kinder und Jugendlichen von acht bis 16 Jahren. Ein selbst gezeichnetes oder gemaltes Bild – bitte in der Größe DIN A 3 – kann an die Gemeinde Großpösna, Im Rittergut 1, 04463 Großpösna, oder an die Stadtverwaltung Markkleeberg, Sachgebiet Kultur-Freizeit-Erholung, Rathausplatz 1, 04416 Markkleeberg geschickt werden. Einsendeschluss ist der 4. März. Alle Bilder sollen an der Auslosung teilnehmen, zudem am Tag der „Seen-Hochzeit“ in einer Open-Air-Galerie an den Zäunen rund um die Schleuse ausgestellt werden.

Kanuten und Paddler seien an dem Tag herzlich eingeladen, die Schleuse sowie die dortige Umtragestelle in Betrieb zu nehmen, so von Rauchhaupt. „Wir wollen zur Eröffnung dort auch eine Art Informationsmarkt ausrichten“, erklärt Daniel Strobel von der Gemeinde Großpösna. Es werde Präsentionen vom Tourismusverein und zum Gewässerverbund geben, ein Video werde den Schleusenbau erklären, Führungen würden das Bauwerk zeigen. „Auch die Frage, wie es mit dem Gewässerverbund weitergeht, wollen wir versuchen, zu beantworten“, so von Rauchhaupt.

Wie berichtet, soll die Seeverbindung vom Störmthaler zum Markkleeberger See bis nach Leipzig verlängert werden. Für den Bau des nötigen künstlichen Kanals bis in Höhe der B2-Brücke zur Pleiße, der so genannten Wasserschlange, ist jedoch im Rahmen der erweiterten Tagebausanierung derzeit kein Geld vorhanden.

Jörg ter Vehn

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