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Kultbilder sollen Besucher nach Markkleeberg locken

Kultbilder sollen Besucher nach Markkleeberg locken

"Wir sind in Markkleeberg angekommen, fühlen uns ausgesprochen wohl und schauen optimistisch in die Zukunft." Das sagt der Direktor des Deutschen Fotomuseums Andreas J.

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Angekommen: Kerstin Langner und Andreas J. Mueller wollen die Besucher 2014 auch mit Sonderausstellungen in den Agra-Park holen.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Mueller. Hinter ihm und seiner Partnerin Kerstin Langner liegen mit dem Umzug von Mölkau nach Markkleeberg und der Eröffnung des neuen Domizils im Agra-Park Ende August aufregende Monate (die LVZ berichtete).

Bis zum Jahreswechsel konnten sie mehr als 4000 Besucher im kleinen Guggenheim begrüßen. "Das trifft durchaus unsere Erwartungen, wird aber noch besser werden, wenn erst der große Saal für Sonderausstellungen genutzt werden kann", sagt Mueller.Dafür bedarf es allerdings wie schon beim Einzug der Unterstützung der Stadt. "Wir warten, dass in die Kalthalle die Heizung eingebaut wird. Hoffentlich klappt das noch vor dem Frühjahr", sagt Mueller. Die Chancen stehen gut, wie Bürgermeister Philipp Staude dieser Tage am Rand einer Veranstaltung verriet. Die Ausschreibung sei bereits in Arbeit. Für das Deutsche Fotomuseum brächte der Einbau zusätzlich 250 Quadratmeter, die eine Hälfte reine Ausstellungsfläche, die andere bietet Platz für das avisierte Museumscafé sowie einen integrierten Shop.

"Das Ausstellungsprogramm haben wir schon zusammengestellt. Nur die Termine sind noch offen, solange wir nicht wissen, wann die Heizung drin ist", erklärt Mueller. Höhepunkt sollen 2014 die "Foto-Ikonen" werden. Mueller und Langner hoffen, dass die Kultbilder der internationalen Fotografie Besucher in Scharen nach Markkleeberg ziehen. Geplant seien des weiteren Ausstellungen mit seltenen Vintage-Fotografien von Hollywood-Star Marilyn Monroe, Werke von Andreas Fux unter dem Titel "Die süße Haut" und - ebenfalls vielversprechend -"Die Ästhetik der Lüste VII.", erotische Fotografien aus der Sammlung der Staatlichen Galerie Moritzburg.

Weitergeführt werden die Kabinettausstellungen im Rundbogen. Dort ist bis Ende Januar noch eine Auswahl der bekanntesten Werke des Markkleeberger Aktfotografen Günter Rössler zu sehen. Am 1. Februar wird an gleicher Stelle die neue Schau "Zuhause ganz privat" mit Bildern von Gerhard Weber präsentiert. "Seine sozialdokumentarischen Fotografien sind wirklich spannend. Er hält ganz normale Leute in beinah intimen Situationen fest", erzählt Mueller begeistert. Weber mache im Grunde nichts anderes als der US-Amerikaner Bruce Davidson. Nur eben nicht in New York, sondern zwischen Grimma und Wurzen.

Interessant sei natürlich auch die Dauerausstellung mit rund 2000 Exponaten aus fast 175 Jahren Fotografiegeschichte. Froh stimmt Mueller, dass sich für die nächsten Monate schon zahlreiche Gruppen, darunter von den Gymnasien in Markkleeberg und Zwenkau, für Führungen angemeldet haben. So viele, dass er inzwischen intensiv über die Einstellung einer Fachkraft nachdenkt. Angesagt hätten sich auch Museologie-Studenten, die im Deutschen Fotomuseum Praxiserfahrung sammeln wollen. Weitere Besucher hoffen Langner und Mueller mit einer Museumsnacht im Rahmen des Agra-Lichterfestes zu erschließen. Auch andere Eventkopplungen im Park des Jahres seien 2014 denkbar.

Geöffnet ist das Deutsche Fotomuseum, auf das seit einigen Tagen endlich Schilder im Stadtbild aufmerksam machen, außer montags täglich - auch feiertags - von 13 bis 18 Uhr. Kleiner Tipp vom Chef: "Wir sind auch gut mit der S-Bahn zu erreichen. Egal, ob Haltepunkt Nord oder Bahnhof Markkleeberg, zu uns sind es immer nur 400 Meter zu Fuß."

@www.fotomuseum.eu

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.01.2014
Ulrike Witt

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