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Leipziger Juristin will Streit schlichten

Leipziger Juristin will Streit schlichten

Als Evelyn Willutzki erfahren hat, dass sie zu Zwenkaus neuer Friedensrichterin gewählt wurde, konnte sie es selbst kaum glauben: „Ich wohne ja erst zwei Jahre hier, von den Stadträten kenne ich noch kaum einen.

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Freut sich auf ihr neues Amt: Friedensrichterin Evelyn Willutzki vor dem Zwenkauer Rathaus.

Quelle: André Kempner

Zwenkau. “ Doch die eloquente, freundlich-direkte Art der 57-Jährigen, die man im Gespräch mit ihr schnell zu schätzen weiß, muss auch die Stadträte und den Bürgermeister überzeugt haben – beachtliche 15 von 17 Stimmen hat sie bekommen.

„Als ich vorletztes Jahr in den Vorruhestand gegangen bin, war es erst mal toll, etwas Zeit für andere Dinge als die Arbeit zu haben“, erzählt Willutzki, den schwarzen Labrador Prinz zu ihren Füßen, an den Wänden ihrer Wohnung Vitrinen mit kleinen Figuren, in der Ecke ein kindsgroßer Teddy. „Aber nach einer Zeit dachte ich mir schon, dass ich wieder etwas Neues machen könnte.“ Sie las von der anstehenden Wahl zum Friedensrichter, der fünf Jahre lang ehrenamtlich versuchen soll, Streitereien außergerichtlich zu lösen, und bewarb sich.

„Durch mein Jurastudium bin ich es gewohnt, in Situationen das Für und Wider abzuwägen“, erzählt Willutzki, was sie an der Tätigkeit reizt. „Und bei meiner Arbeit im Marketingbereich, zuletzt bei Mitgas in Sachen Sponsoring und Events, habe ich auch gelernt, das Persönliche beiseitezulassen.“

Nach der Karriere in der Wirtschaft wollte Willutzki, die verheiratet ist und eine erwachsene Tochter hat, unbedingt etwas Ehrenamtliches machen, erzählt sie: „So kann ich Dinge für die Allgemeinheit gestalten – dass es eine Stelle direkt in Zwenkau wird, hätte ich selbst kaum erwartet“, so Willutzki, die in Erfurt geboren ist, dann mit ihrer Familie nach Leipzig kam und bis zu ihrem Umzug dort wohnte. In Zwenkau fühlt sie sich pudelwohl: „Kürzlich liefen mir Schulkinder über den Weg und wünschten mir einfach so einen guten Tag – ich als Leipzigerin konnte das kaum glauben.“

Florian Bamberg

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