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Markkleeberg Leipziger Tafel zieht nach Großstädteln
Region Markkleeberg Leipziger Tafel zieht nach Großstädteln
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14:50 19.05.2015
Mitten im Umzug: Tafel-Chef Werner Wehmer und Jürgen Moldt. Quelle: André Kempner

Der Grund: Das in die Jahre gekommene Ärztehaus, in dem auch der DRK-Kreisverband Leipzig-Land eine Kleiderkammer und ein Möbellager für sozial Bedürftige betreibt, wird demnächst vom Eigentümer, der Stadt Markkleeberg, abgerissen.

"Morgen um 12 Uhr wird die neue Ausgabestelle offiziell eröffnet. Die Lieferung der Waren und die Logistik vor Ort sind geklärt", sagt Wehmer zufrieden. Das neue Objekt sei ein Glücksgriff, auch wenn es etwas weiter vom Zentrum entfernt liegt. "Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft stellt uns die Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung. Das ist doch eine tolle, sehr großzügige Geste der Stadtverwaltung. Leipzig könnte sich davon eine Scheibe abschneiden", meint der Tafel-Chef. Außerdem sei der Standort nicht nur für die Markkleeberger gut erreichbar. "Wir rücken näher an Großdeuben, Böhlen und Zwenkau heran. Vielleicht sparen sich künftig einige den weiten Weg zur Ausgabestelle nach Borna", sagt Wehmer. Schließlich hält der Bus fast vor der Haustür und auch der S-Bahn-Haltepunkt Großstädteln ist nicht weit. Wehmer hofft zudem, dass sich Fahrgemeinschaften bilden.

Von der Leipziger Tafel in Markkleeberg werden laut Wehmer aktuell rund 100 Familien und damit insgesamt etwa 300 kleine und große bedürftige Bürger regelmäßig mit Lebensmitteln versorgt. Geöffnet ist jeden Mittwoch von 12 bis 15 Uhr. "Wer sich neu anmelden möchte, kann dies vorher zwischen 11 und 11.30 Uhr", erklärt der stellvertretende Leiter der Ausgabestelle Markkleeberg, Jürgen Moldt. Mit seinen sieben Kollegen stemmt er noch bis morgen den Umzug.

Am 8. Oktober werden mit der Kleiderkammer und dem Möbellager die bisherigen Nachbarn ins gleiche Gebäude einziehen, so DRK-Sprecherin Ines Parthier. Die Stadt will die Angebote für sozial Schwache weiter an einem Standort konzentrieren.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.09.2014
Ulrike Witt

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