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Markkleeberg Leistungsschau im Großen Lindensaal
Region Markkleeberg Leistungsschau im Großen Lindensaal
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14:50 19.05.2015
Ditmar Apel, Karsten Schütze, Renate Schönherr, sowie Rita und Hans-Dieter Matussek (von links) stoßen auf ein erfolgreiches 2014 an. Quelle: André Kempner

Der Neue machte die Veranstaltung zu einer Leistungsschau, zeigte anhand eines Imagefilms, die er als Hommage an seinen Amtsvorgänger Bernd Klose bezeichnete, was zwischen Cospudener und Markkleeberger See alles geschaffen wurde. Er präsentierte auch die drei, 2013 neu errichteten oder ausgebauten Kitas. "Wir können mit Stolz sagen, wir erfüllen den gesetzlichen Anspruch. Mehr noch: Unsere Einrichtungen sind alle in einem hervorragenden Zustand."

Damit dies auch für die Schulen gilt, soll im Sommer der Startschuss für die Sanierung und den Anbau an der Grundschule Großstädteln fallen. "Derzeit arbeiten wir fieberhaft an einer Interimslösung. Das ist eine schwierige Aufgabe, immerhin muss die Schule für ein Jahr komplett ausgelagert werden." Diskutiert werde im Stadtrat auch der Anbau für den Hort Großstädteln und ein Interim für die ebenfalls 2014 anstehende Sanierung des Speisesaals in Markkleeberg-West.

Für die Kinder werde auch das Sportbad gebaut. "Den Fördermittelbescheid in Händen zu halten, war besser als jedes Weihnachtsgeschenk", gestand Schütze. Der Bahnhof werde nicht nur Eingang zur Schwimmhalle, sondern das Tor zum neuen Zentrum sein. "Die Innenstadtentwicklung ist die große Aufgabe der nächsten Jahre. Dafür reicht eine Amtsperiode eines Oberbürgermeisters mit Sicherheit nicht aus", räumte er ein.

"Apropos blühendes Markkleeberg", meinte Schütze, "ich freue mich sehr über das einstimmige Votum des Stadtrates für die Landesgartenschau 2019 und ich hoffe, dass wir Sie mit unserer Begeisterung mitreißen können." Er sei optimistisch, dass Markkleeberg diesmal den Zuschlag bekommt. "Bei sieben Lagas war mit Oschatz 2006 nur einmal die Region Leipzig vertreten. Wir sind einfach mal dran."

"Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen", schloss Schütze mit einem Zitat und betonte: "Das werden wir nicht tun, sondern mit Ihnen an der Entwicklung unserer Stadt arbeiten." Was Zielstrebigkeit bringt, demonstrierten die Schüler des musischen Profils am Rudolf-Hildebrand-Gymnasium auf sehr beeindruckende Weise mit einer, wenn auch etwas langen, musikalischen Reise durch vier Jahrhunderte und zahlreiche Länder.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.01.2014
Ulrike Witt

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