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Markkleeberg Letzte Vorbereitungen vor Betriebsaufnahme in der Neuse-h-enlandschule
Region Markkleeberg Letzte Vorbereitungen vor Betriebsaufnahme in der Neuse-h-enlandschule
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18:39 06.07.2010
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Doch bis der Unterricht losgehen kann, müssen die letzten Vorbereitungen getroffen werden.

Zwar fehlt noch die endgültige Genehmigung vom Schulamt, „aber alles andere ist so weit geklärt, damit es losgehen kann“, sagt Katharina Hentschel, eine der Initiatoren der Schule. Sobald das Schulamt die Genehmigung erteilt, soll unter anderem noch eine notwendige Fluchttreppe gebaut werden. Außerdem fehlt um das Schulgelände noch die Umzäunung. „Um die zu bauen, werden die Initiatoren und Eltern noch einen Tag während der Sommerferien opfern“, sagt Hentschel lachend.

Ansonsten sei alles fertig, um die ersten Kinder unterrichten zu können. Da die Schule nicht mit voller Belegung anfange, sondern zunächst nur Ein- und Zweitklässler aufnehme, reiche es derzeit, einen Klassenraum herzurichten. „Die anderen Zimmer werden in den kommenden Monaten fertig, Umbauten und das Einrichten können wir auch während des laufenden Schuljahres vornehmen.“ Material und viel Hilfe bei der Umsetzung bekommen die Initiatoren von der Montessori-Schule in Grünau. Der geplante Schulgarten soll ebenfalls in den nächsten Wochen Gestalt annehmen – mit Hilfe der Grundschüler. „Für die Kinder ist es natürlich spannend zu sehen, wie etwas entsteht, sie bekommen nicht einfach alles vorgesetzt“, begründet Hentschel den Ansatz, die Sechs- und Siebenjährigen an der Gestaltung des Gartens teilhaben zu lassen. Trotz aller Hilfe von Eltern und anderen Schulen ist die Neuse-h-enlandschule dennoch auf weitere Unterstützung angewiesen. So werden Möbel- und Pflanzenspenden gerne angenommen.

Auch die Lehrer der Schule stehen bereits in den Startlöchern, bereiten sich auf ihre Schüler und den Unterricht vor. Und über die Schulverträge mit den Eltern machen sich Hentschel und ihre Mitstreiter Gedanken. Natürlich soll es auch vor dem ersten Schultag am 9. August ein Schulfest geben. Wann das sein wird, steht jedoch noch nicht fest.

Kurioserweise hat die Schule schon jetzt Anmeldungen für die kommenden Schuljahre. Bisher gibt es für das Schuljahr, das im Sommer 2011 beginnt, schon zehn feste Anmeldungen, und auch die Jahre danach brauchen sich die Initiatoren über fehlendes Interesse keine Sorgen zu machen. „Das alles haben uns andere freie Träger von Schulen prophezeit“, sagt Hentschel. Der Anfang sei ein wenig schleppend, weil viele Eltern nicht wissen würden, was auf sie zukomme, nach dem ersten Schuljahr aber sei alle Skepsis verschwunden.

Die Landschule muss sich in den nächsten drei Jahren selbst finanzieren, danach gibt es eine Förderung vom Freistaat. Außerdem will die Initiative die staatliche Anerkennung, bekommt sie aber erst, wenn es einen Durchlauf bis zur vierten Klasse gegeben hat.

Julia Tonne

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