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„Lumpi“ springt mit einem Satz in sein neues Reich

„Lumpi“ springt mit einem Satz in sein neues Reich

„Lumpi“ heißt er – und tatsächlich hat der jüngste Waldbison am Cospudener See etwas von einem Hund. Mit einem schwungvollen Satz machte Bulle gestern Nachmittag runter vom Transporthänger des Buffalo-Ranchers Falk Selka aus Neukieritzsch, spazierte in sein Gehege – und inspizierte erst einmal ausführlich sein neues, 3,1 Hektar großes Reich am Südostzipfel des Sees.

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Als erster von drei Waldbison-Bullen kam gestern „Lumpi“ in seinem neuen Gehege am Südostufer des Cospudener Sees an. Das Tier ist wie die anderen ein Geschenk des Münchener Tierparks Hellabrunn, soll das für die Natur wichtige Offenland beweiden.

Quelle: Jörg ter Vehn

Markkleeberg/Leipzig. In dem umzäunten Areal leben auch vier kalifornische Zwergwapitis, die aber gestern erstmal Reißaus vor dem Riesen nahmen. Zwei Bison-Kameraden folgen „Lumpi“ in den nächsten Tagen.

Was wie ein Stückchen Zoo ausschaut, hat nur entfernt damit zu tun. Zwar spendete der Tierpark Hellabrunn aus München die drei Bisons und der Tierpark Berlin die Wapitis. Die Tiere sollten aber das hochwertige Offenland beweiden und damit eben offen halten für seine speziellen Bewohner, erklärt Inge Kunath vom Amt für Stadtgrün und Gewässer. Im Bisongehege an der Bistumshöhe laufe diese spezielle Landschaftspflege sehr erfolgreich: „Vorher hatten wir dort 13 Brutvogelarten, jetzt sind es 62“, erzählt sie. Es gebe sogar Brutnachweise für zwei vom Aussterben bedrohte Wendehals-Paare. „Die Bisonhaltung ist nachweislich ökologisch und ökonomisch sinnvoll, die Nachhaltigkeit gegeben. Und das alles, ohne einen Cent dazu tun zu müssen“, fasst sie zusammen. Das Gehege selbst wurde über Ausgleichsmaßnahmen finanziert.

Die Waldbisons hätten in den 50er Jahren als ausgestorben gegolten, ergänzt Stadtförster Andreas Sickert. Inzwischen gebe es auf dem Gehege an der Bistumshöhe schon Nachwuchs, könnten mit dem neuen Gatter zuchtfähige Waldbisons für andere Tiergärten zur Verfügung gestellt werden. So sollen ins neue Gehege nur Junggesellen einziehen, bis sie an Zoos abgegeben – oder von der Ranch weiterverarbeitet werden. Gegenüber direkt am Seeufer soll zudem eine weiteres, 1,7 Hektar großes neues Wechselgehege errichtet werden.

Jörg ter Vehn

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