Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Markkleeberg Magdeborner Halbinsel mausert sich zum Wassersportzentrum
Region Markkleeberg Magdeborner Halbinsel mausert sich zum Wassersportzentrum
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:58 09.12.2016
Kleinod künftig mit Gastronomie in der Saison: die Vineta. Quelle: André Kempner
Anzeige
Grosspösna

Das Areal rund um den Vineta-Anleger auf der Magdeborner Halbinsel wird nach und nach zum Wassersportzentrum ausgebaut. Betreiber Rüdiger Pusch hat nach einer erfolgreichen Saison 2016 wieder viele Pläne für 2017.

„Die abgelaufene Saison war gut, um nicht zu sagen sehr gut“, erzählt Pusch. April und Oktober seien zwar vom Wetter her katastrophal gelaufen, der Rest aber umso besser. Das dritte Jahr in Folge habe es mehr zahlende Besucher bei ihm gegeben, so Pusch. Knapp 37 500 seien es 2016 gewesen.

Sehr gut gelaufen seien etwa die Fährfahrten zur Vineta erstmalig auch in der Woche. Das werde im nächsten Jahr beibehalten. Hinzu komme jedoch, dass es von Mai bis September auf der schwimmenden Kirche sonntags eine kleine Gastronomie geben wird. „Dann können auch Kanufahrer bei uns eine Pause einlegen, Kaffee und Kuchen bekommen. Bislang mussten wir die immer abweisen“, erzählt er.

Neu sei auch, dass für die Fährfahrt zur Vineta künftig im benachbarten Ferienressort Lagovida zugestiegen werden könne. Pusch: „Wir planen einen Anleger dort, dann können Gruppen dort zusteigen.“ Das Angebot werde voraussichtlich aber erst mal nur sonntags laufen, weil wegen des zusätzlichen Stopps die Fähren anders getaktet werden müssten.

Die Vineta ist weiter auch bei Paaren sehr beliebt. Die Trautermine in Deutschlands höchstem, schwimmenden Bauwerk seien zudem so gut wie weg. „Es sind nur noch wenige frei“, erklärt er.

Größte sichtbare Veränderung wird im nächsten Jahr der Bau eines neuen Schwimmsteges. In der ersten Ausbaustufe sollten dort 30 Liegeplätze entstehen, später könnten dort auch Hausboote liegen, nimmt Pusch Bezug auf Pläne eines Investors mit ihm zusammen (die LVZ berichtete). „Wir fangen Mitte Januar an, wollen im zweiten Quartal mit den Stegen fertig sein", kündigt er an.

Der Bootsverleih werde dann aufgewertet, ziehe herunter an den Strand. Ebenso verbessert werde der Radverleih bei ihm. „Und ich habe vor, uns ein kleines E-Mobil für Rundfahrten um den See zuzulegen“, plaudert er. Dafür habe er aber noch keine Genehmigung. Für die Angebote seines druckfrischen Jahresplaners für 2017 lägen aber bereits jetzt alle Erlaubnisse vor. „Das hat es vorher noch nie gegeben“, muss er schmunzeln.

Wer genau hinschaut, entdeckt in dem Prospekt auch etwas ganz Neues für den Störmthaler See: Jetski-Fahren. Pusch will das noch nicht an die große Glocke hängen, aber im nächsten Jahr erstmals anbieten. Gefahren werden dürfe nur im abgesperrten Bereich auf dem See, wo auch der Vineta-Fly seine Wasserstrahlraketen-Flüge à la James Bond dreht, erklärt er. Dieses Angebot sei übrigens in diesem Jahr rund 150 Mal gebucht worden. „Ein Nischenprodukt, aber ich bin zufrieden“, sagt Pusch.

Etwas ganz Besonders könnte auch sein Angebot mit einem kleinen russischen Tragflächenboot werden. „Ich bin an einem Volga 70 dran“, sagt er. Ob es etwas mit dem Oldtimer wird, sei aber noch nicht klar. Immerhin: Sein anderer Oldtimer läuft. Die Amphibienboot-Tour mit dem DUKW 353 sei immer gut gefragt gewesen, meint er.

Von Jörg ter Vehn

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Kurz vorm Weihnachtsfest startet jetzt der Kartenvorverkauf für das 1. Neuseenland Musikfest. Das findet vom 29. Juni bis 2. Juli am Zwenkauer Hafen statt (die LVZ berichtete) und soll das Sommer-Klassik-Event werden.

09.12.2016

Ende dieser Woche ist die alte Eisenbahnbrücke in der Straße Neue Harth im Markkleeberger Ortsteil Gaschwitz Geschichte. Seit Montag wird das marode Bauwerk im Auftrag der Deutschen Bahn mit dem Schweißbrenner sukzessive in Einzelteile zerlegt und mit Baggern und LKWs abtransportiert. Der Abriss und der anschließende Neubau der Brücke erfolgen im Rahmen des Ausbaus der Sachsen-Franken-Magistrale (die LVZ berichtete).

08.12.2016

Der Markkleeberger Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) hat die 50 geschafft. Zum runden Geburtstag gratulierten am Mittwochvormittag im Kleinen Lindensaal rund 100 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

08.12.2016
Anzeige