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Markkleeberg Malerei mit Licht- und Schattenspielen
Region Markkleeberg Malerei mit Licht- und Schattenspielen
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14:31 19.05.2015
Hubert Klaus eröffnet seine Ausstellung am Sonntag im Schloss. Seine Vorliebe sind Landschaftsbilder. Quelle: André Kempner

Er eröffnet am Sonntag im Schloss Markkleeberg in den Räumen des Kultur- und Umweltzentrums seine Ausstellung "Kreative Ansichten".

Seine Vorliebe für Landschaften ist dabei offensichtlich. Ob Fichtelgebirge, Abtaundorfer Park oder Seen: Nebelwaben, Sonnenuntergänge und wolkenverhangene Wälder machen ein Motiv für den 74-Jährigen erst interessant. "Wenn ein Motiv bei mir Spannung auslöst, male ich es, und Lichteffekte spielen für diese Spannung eben eine entscheidende Rolle."

In seinen jüngsten Werken hat sich der gebürtige Zwenkauer vorrangig mit der Aquarell-Technik befasst. Trotz seiner zahlreichen Spaziergänge durch die Natur - immer auf der Suche nach einem Motiv - malt Klaus nur selten vor Ort und Stelle. "Unterwegs entstehen Skizzen oder Fotografien und erst hinterher im Atelier die Bilder", sagt er. Das liege daran, dass er beim Malen in der freien Natur nur selten alleine sei, "Fliegen gucken immer wieder zu und setzen sich auf die leuchtenden Farben".

Anregungen für neue Werke findet aber nicht nur "draußen", sondern auch in Zeitschriften und Büchern. Geographie- und Biologiebücher lieferten jede Menge Motive. Klaus achtet allerdings immer darauf, der realistischen Malweise treu zu bleiben. Zwar habe sich seine Kunst im Laufe der Jahrzehnte stetig verändert, doch gewisse Aspekte gehörten zu ihm und seiner Kunst einfach dazu. Damit gemeint sind sicherlich die Licht- und Schattenspiele, die auch in Porträts und Stillleben zu finden sind. "Selbst Falten in Textilien werfen beeindruckende Schatten, wenn man denn nur genau hinguckt", erklärt der Leiter der Malgruppe "Schönfelder Kreis Art-IG".

Klaus sieht seine künstlerische Entwicklung noch lange nicht als fertig an. Acryl-Malerei sei etwas, was er noch ausprobieren wolle. Derzeit arbeitet er an Materialstudien von Oberflächenstrukturen. Die Herausforderung liegt für ihn darin, Oberflächen so detailliert zu malen, "dass man sie durch das Sehen fast fühlen kann".

Die Ausstellung wird am Sonntag um 15 Uhr im Schloss eröffnet.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.03.2014
Julia Tonne

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