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Markkleeberg Markkleeberg: Dutzende neue Arbeitsplätze im Medizinbereich
Region Markkleeberg Markkleeberg: Dutzende neue Arbeitsplätze im Medizinbereich
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00:31 24.05.2015
Symbolische Hammerschläge: Karsten Schütze (links) und Synlab-Geschäftsführer Lutz Eckardt legen den Grundstein für ein neues Labor-Gebäude. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Gestern wurde an der Hauptstraße 105 der Grundstein für ein modernes Hygiene-Zentrallabor gelegt. Die Fertigstellung ist für Sommer 2016 geplant. Dann kommen zu den bislang 59 Arbeitsplätzen 40 neue im Labor- und Verwaltungsbereich .

"Der Standort ist ideal. In der Region gibt es sehr gute Fachkräfte und eine ansprechende Infrastruktur", erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung des Synlab-Umweltinstitutes, Lutz Eckardt. Das neue Zentrallabor werde viele Synergien bieten. "Es wird Hygienedienstleistungen für Krankenhäuser, Ärzte und Bäder erbringen, aber auch die Überwachung der Produktion von Lebensmitteln und Tierfutter übernehmen." Der Neubau soll Labore für Wasser, Böden sowie andere Materialien, mikrobiologische Labore für die Begleitung pharmazeutischer Studien und ein Reinraum-Labor für Sterilprüfungen pharmazeutischer Produkte aufnehmen. "Das Reinraum-Labor wird das erste in Sachsen sein, das Sterilprüfungen nach dem weltweit anerkannten FDA- und GMP-Standard erbringen darf", sagte Eckardt. Außerdem solle die gesamte Synlab-Materiallogistik für klinische Studien weltweit abgewickelt werden.

"Vor nicht mal drei Jahren sind Sie nach Markkleeberg gezogen, haben damals mit 40 Arbeitsplätzen angefangen - eine erstaunliche Entwicklung, von der die Stadt profitiert", betonte Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD), der mit Wirtschaftsförderin Kerstin Kaiser gratulierte. Markkleeberg sei eben nicht nur einer der beliebtesten Wohnstandorte in Sachsen, sondern auch ein exzellenter Wirtschaftsstandort. "Was sich in der grandiosen Entwicklung unserer Gewerbesteuereinnahmen zeigt."

Derzeit müsse er sich jeden Tag die Schuhe putzen, weil er von einer Baustelle zur nächsten eile (siehe Kasten). "Ich sehe das als gutes Zeichen und Ergebnis unserer guten Wirtschaftsförderung, zu der als weiche Faktoren auch unser neues Nahverkehrskonzept und ein Kita-Investpaket gehören", so der Rathauschef. Inzwischen seien die Gewerbegebiete nahezu vollständig ausgelastet und die Anfragen würden nicht weniger. In Wachau-Nord sei deshalb ein neues Gewerbegebiet geplant.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.05.2015
Ulrike Witt

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