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Markkleeberg: Radnetz gut, aber ausbaufähig

Stadtrat Markkleeberg: Radnetz gut, aber ausbaufähig

Wenn es nach den Grünen geht, könnte Markkleeberg lieber heute als morgen Radfahrerstadt sein. Wie es wirklich um Radwege, Beschilderungen und Parkmöglichkeiten bestellt ist, hat Philipp Röder vom Amt für Kultur und Tourismus im Stadtrat aufgezeigt.

Durch Markkleeberg führen viele Radwege, wie hier im Agra-Park.

Quelle: Andre Kempner

Markkleeberg. Wenn es nach den Grünen geht, könnte Markkleeberg lieber heute als morgen Radfahrerstadt sein. Wie es wirklich um Radwege, Beschilderungen und Parkmöglichkeiten bestellt ist, hat Philipp Röder vom Amt für Kultur und Tourismus im Stadtrat aufgezeigt.

„Im Vergleich zu anderen Kommunen im Landkreis ist die Situation bei uns gut, der Radverkehr ein wichtiger Baustein der Gesamtverkehrskonzeption. Und Markkleeberg ist Knotenpunkt dreier touristischer Radwege: des Inneren Rings, des Elster-Radweges und der Kohle-Dampf-Licht-Route“, sagte Röder. Nicht umsonst habe die Stadt mit Simon Büttner einen Radverkehrsbeauftragten.

In die Unterhaltung der Rad- (und Wander)wege, darunter 35 Kilometer touristische Radrouten, stecke die Stadt jährlich 15 000 Euro. Investiert wurde unter anderem in neue Radabstellanlagen am S-Bahnhof Markkleeberg und Markkleeberg-Nord sowie am Strandbad Markkleeberg-Ost. Eine neue überdachte entstehe bis April 2017 nahe des Großstädtelner Bahnhofs, berichtete Röder.

Zu einem Höhepunkt habe sich der Fahrradtag entwickelt. Dieser findet seit 2014 jährlich am Zöbigker Hafen statt und soll Lust aufs Umsteigen machen. Mit der Fahrradkirche Zöbigker, dem „RADgeber“, Fahrradverleihs und -werkstätten sei Markkleeberg insgesamt gut aufgestellt. „Auch Dank enger Partner wie dem Tourismusverein Leipziger Neuseenland und dem Grünen Ring“, so Röder.

„Dass die Angebote angenommen werden, belegt der gestiegene Anteil des Radverkehrs am Modal Split von 15 Prozent im Jahr 2008 auf 16 Prozent im vergangenen Jahr“, erklärte er. Eine Befragung auf der Kohle-Dampf-Licht-Route im August 2016 habe ergeben, dass dort 61 Prozent Alltagsradler und 39 Prozent Radtouristen unterwegs waren.

Kritik äußerte SPD-Stadträtin Sylvia Steinke-Gräfe: „Wir brauchen endlich eine durchgehende sichere Radverbindung entlang der Koburger Straße nach Leipzig. Das fordert die AG Rad schon lange.“ Es könnten viele, aber nicht alle Vorschläge umgesetzt werden, sagte Rathauschef Karsten Schütze (SPD). In der Koburger Straße sei beispielsweise Leipzig und nicht Markkleeberg Eigentümer.

„Touristisch sind wir gut aufgestellt, innerstädtisch gibt es Nachholbedarf“, räumte er dennoch ein. Neue (Rad-)Wege weisen soll die neue städtische Verkehrskonzeption, für die laut Heike Reckling vom Bauamt 2017 der Startschuss fallen soll. Mit Ergebnissen sei 2019 zu rechen.

Von Ulrike Witt

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