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Markkleeberg Markkleeberg investiert 2,1 Millionen Euro
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07:00 08.02.2017
Oberbürgermeister Karsten Schütze und Bauleiterin Petra Männel schauen sich auf der Baustelle den Grundriss für den Anbau an. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Nach der Grundschule wird jetzt der Hort in Großstädteln ausgebaut. Bis zum Sommer entsteht auf der Rückseite des 2008 eröffneten Bestandsgebäudes An der Ziegelei für 2,1 Millionen Euro ein neuer Zweigeschosser.

„Wenn wir jedem Schulkind einen Hortplatz anbieten möchten, müssen wir die Kapazität des Hortes an die der Schule anpassen“, erklärte gestern Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) beim Vor-Ort-Termin auf der Baustelle. Aktuell hat der Hort 150 Plätze, die Schule 224. Mit einer Ausnahmegenehmigung für den Hort und einer Betreuung in den Schulräumen werde das Defizit von 74 Plätzen derzeit aufgefangen, sagte Schütze.

Dass die Kapazität des Großstädtelner Hortes nicht ausreicht, war schon wenige Jahre nach der Übergabe klar. „Markkleeberg ist Zuzugsgebiet. Die stetig wachsenden Neubaugebiete in Großstädteln und Zöbigker, aber auch Gaschwitz gehören zum Einzugsgebiet von Grundschule und Hort in Großstädteln“, begründete der Rathauschef.

Baubeginn war im September 2016. Die größte Herausforderung vorab: „Eine Lösung zu finden, bei der so wenig wie möglich vom Hortgarten verloren geht“, sagte Schütze. Mit dem Anbau, der jetzt an der Grundstücksgrenze zur benachbarten, ebenfalls städtischen Turnhalle wächst, sei eine optimale Variante gefunden worden. „Das Außengelände bleibt für die Kinder vollständig als Spielplatz erhalten und sie gelangen auch noch direkt von der Turnhalle in den Hort und andersrum. Damit brauchen die Schüler nicht mehr den schmalen Fußweg an der Hauptstraße nutzen. Das ist ein wichtiger Beitrag für mehr Schulwegsicherheit“, betonte Schütze.

Und noch etwas freut den Oberbürgermeister: „Wir liegen kostenseitig gut im Rennen. Wenn nichts Unerwartetes passiert, bleiben wir am Ende unter den geplanten 2,1 Millionen Euro.“ Bauleiterin Petra Männel vom Amt für Gebäude und Liegenschaften war das Kunststück schon bei der Grundschul-Baustelle 2015/16 gelungen. Die Kosten dort: 4,5 Millionen Euro für Sanierung und Anbau.

Doch noch steht vom Rohbau nur ein Geschoss, das zweite muss spätestens am 1. März zum Richtfest fertig sein. Die Einladungen seien schon unterwegs, verrät der Oberbürgermeister. Insgesamt werde der Anbau künftig über 500 Quadratmeter Nutzfläche für Gruppen-, Mehrzweck- und Therapieräume verfügen. Hinzukommen Garderoben und Sanitärräume, die natürlich auch an die höhere Platzzahl angepasst werden müssten, so Männel.

In den Sommerferien, wenn der Hort ohnehin für vier Wochen schließt, soll der Durchbruch zwischen Bestandsgebäude und Anbau erfolgen, danach schnell gemalert und der Umzug bewerkstelligt werden. „Mit dem Start ins neue Schuljahr wird der Hortanbau in Betrieb gehen“, kündigt die Bauleiterin an. Bis dahin werde auch noch der zum Hort gehörige Parkplatz erweitert, die Stellplätze für den benachbarten Gartenverein nach hinten verschoben.

Von Ulrike Witt

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