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Markkleeberg setzt auf Stromer

Elektroautos Markkleeberg setzt auf Stromer

Während im Bundesverkehrsministerium in Berlin noch überlegt wird, wie der Verkauf von umweltfreundlichen aber teuren Elektroautos mit Prämien endlich angekurbelt werden kann, hat die Stadt Markkleeberg bereits konkrete Pläne. Noch dieses Jahr soll mindestens ein Stromer die Dienstwagenflotte verstärken.

Test bestanden: Rathaussprecher Daniel Kreusch ist einer der zufriedenen Stromer-Nutzer im Markkleeberger Rathaus.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Während im Bundesverkehrsministerium in Berlin noch überlegt wird, wie der Verkauf von umweltfreundlichen aber teuren Elektroautos mit Prämien endlich angekurbelt werden kann, hat die Stadt Markkleeberg bereits konkrete Pläne. Noch dieses Jahr soll mindestens ein Stromer die Dienstwagenflotte verstärken.

„Wir haben jetzt zwei Monate einen VW e-up getestet und das sehr erfolgreich“, berichtet Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD). Die Verwaltungsmitarbeiter hätten das kleine, nach Angaben von VW völlig emissionslose Fahrzeug gern genutzt. „Die Rückmeldungen waren durchweg sehr positiv und da wir unseren Fuhrpark in den nächsten Jahren ohnehin überholen müssen, bieten sich Elektroautos an“, sagt der Rathauschef. Im innerstädtischen Verkehr für kurze Strecken seien sie sinnvoll. Eine Erfahrung, die Stadtbeleuchter und Energiesparexperte Thomas Kaplinski schon im Sommer 2012 mit einem vom ortsansässigen Energiedienstleister EnviaM angebotenen E-Auto gemacht hatte.

Die Frage sei nur gewesen, ob Kauf oder Carsharing, so Schütze. „Im Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung haben wir uns für Carsharing und zwei Elektrofahrzeuge entschieden“, erklärt er. Der Vorteil: „Während der Dienstzeiten fahren unsere Mitarbeiter die beiden Autos, ansonsten können sie auch öffentlich, also von den Markkleeberger Bürgern und Touristen, ausgeliehen werden“, erläutert Schütze. Wo die Stromer ihren Standort haben werden - im Rathaushof oder im Umfeld –, werde derzeit noch diskutiert.

Langfristig will er die Dienstwagenflotte, zu der aktuell sechs Polos und ein BMW gehören, fast ganz auf Elektrofahrzeuge umstellen: „Mindestens ein Auto mit Verbrennungsmotor brauchen wir allerdings für lange Dienstfahrten.“

Von Ulrike Witt

Markkleeberg Rathaus 51.279179 12.3682292
Markkleeberg Rathaus
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