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Markkleeberg Markkleeberg spart durch Umrüstung: Freileitungen bald Geschichte
Region Markkleeberg Markkleeberg spart durch Umrüstung: Freileitungen bald Geschichte
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09:57 07.10.2016
Schön und sparsam: Karsten Schütze (links) und Thomas Kaplinski schauen sich die neuen LED-Leuchten in der Mendelssohn-Straße an. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

In der Mendelssohn- und der August-Bebel-Straße in Markkleeberg ist die Zeit der Freileitungen vorbei. Die Mitnetz-Strom hat in den vergangenen Monaten die Niederspannungskabel zwischen der Koburger- und der Mehringstraße in die Erde gelegt und das Tiefbauamt der Stadt die Straßenbeleuchtung auf fast 700 Meter Länge auf LED-Technik umgestellt.

„Der Rückbau der Freileitungen ist nicht nur optisch eine Verbesserung, das Licht der neuen Leuchten ist weicher und schafft ein angenehmeres Ambiente“, lobte gestern Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) beim Ortstermin. Thomas Kaplinski, im städtischen Tiefbauamt für die Straßenbeleuchtung zuständig, berichtete, dass es von ehemals 25 Kilometer Freileitungen gerade noch fünf Kilometer gebe. „Früher waren wir die Stadt der Wäscheleinen“, erzählte er schmunzelnd.

Die Kosten für die Bau- und Umrüstmaßnahmen variierten je nach Umfang der Tiefbauarbeiten von 22 000 Euro für die Mendelssohnstraße bis zu 25 000 Euro für die August-Bebel-Straße. „Insgesamt wurden hier 21 LED-Leuchten der Typen Richard vom Leipziger Leuchtenbau und Luma von Philips installiert“, sagte Kaplinski. Allein durch diese Umrüstung könne Markkleeberg zirka 3500 Kilowattstunden pro Jahr sparen. „Und es ist ein weiterer Schritt zu mehr Versorgungssicherheit in der Stadt“, fügte er hinzu.

In Summe seien 2016 schon 230 Straßenleuchten auf LED umgestellt worden, damit jetzt 30 Prozent der Straßenbeleuchtung in Markkleeberg modernisiert, so Kaplinski. Der Energieverbrauch liege trotz neuer Wohngebiete seit Jahren konstant unter einer Million Kilowattstunden.

„Das ist sehr beachtlich und zeigt, dass das vom Stadtrat beschlossene energiepolitische Arbeitsprogramm nicht bloß ein Papier ist, sondern gelebt wird“, betonte Schütze. Die Umstellung auf LED-Technik sei ein fester Bestandteil, aber letztlich nur eine von vielen Maßnahmen.

Von Ulrike Witt

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