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Markkleeberg Markkleeberg steckt 120 000 Euro in neuen Skatepark und BMX-Strecke
Region Markkleeberg Markkleeberg steckt 120 000 Euro in neuen Skatepark und BMX-Strecke
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14:08 19.05.2015

Geplant ist der Neubau des Skateparks und die Ertüchtigung der BMX-Strecke.

"Die Multisportanlage wurde 2007 mit gebrauchten Modulen errichtet. Die Halfpipe mussten wir nach vielen Reparaturen 2014 abbauen, weil sie technisch nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprach und in einem maroden Zustand war", erläuterte Kulturamtsleiter Falk Hartig dem Technischen Ausschuss. Wolfgang Aldag vom Studio 51 aus Halle, das unter anderem die Skateranlage vor der Blechbüchse in Leipzig entworfen hat, stellte die neue Anlage vor.

"Der Skatepark wird in einer zweischichtigen Ortbetonbauweise innerhalb der jetzigen Fläche angelegt. Es entstehen verschiedene Fahrbereiche mit Elementen, die an das aktuelle Material auf dem Skatermarkt angepasst sind", erklärte er. Die BMX-Strecke, die derzeit wegen der Steinkanten gefährlich sei, solle neu modelliert werden und runde Formen erhalten, die "zum Cruisen" einladen. Damit die Multisportanlage auch künftig den Nerv der Jugendlichen trifft, wurden vom Leipziger Verein Urban Souls vier Workshops mit Skatern und BMXlern durchgeführt. Auch auf Facebook konnte die Szene ihre Vorstellungen einbringen. Baustart soll im Juni, Übergabe im September sein.

Das Problem: Ursprünglich waren für die Multisportanlage 85 000 Euro im Haushalt eingestellt. Die nun geplante Variante liegt mit 120 000 Euro weit darüber. "Wir haben 2007 rund 270 000 Euro in den Bau gesteckt und die Anlage war immer gut besucht", warb Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) um Zustimmung. Aldag meinte: "Selbst die Leipziger Szene ist schon heiß auf die neue Anlage. Die wird richtig gut. Die Kosten sind so hoch, weil die Modellierung viel Handarbeit erfordert."

CDU-Stadtrat Robby Stamm erinnerte, dass die Stadt viele Projekte zu stemmen habe und finanziell nicht unendlich belastbar sei. "Können wir die Kosten noch drücken?", fragte er. Dies ginge nur über die Größe, worunter die Attraktivität leide, gab Aldag zu bedenken. Hartig betonte, dass der Entwurf schon ein Kompromiss sei. Nachdem Aldag einräumte, dass auch noch jährlich bis zu 500 Euro für das Ausgießen von Spannungsrissen einzuplanen seien, schluckten einige. Manfred Reuter von den Linken fand "die neue Anlage zum halben Preis von 2007" dennoch zustimmungswürdig. Stamm schlug vor, nach Sponsoren zu suchen. Am Ende gab der gesamte Technische Ausschuss grünes Licht.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.01.2015
Ulrike Witt

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