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Markkleeberg Markkleeberger Bürgerdienst ist ab 7. Oktober im gesamten Stadtgebiet im Einsatz
Region Markkleeberg Markkleeberger Bürgerdienst ist ab 7. Oktober im gesamten Stadtgebiet im Einsatz
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15:34 13.10.2009
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Markkleeberg

Der soll vorerst auf ein Jahr befristet Ansprechpartner für Anwohner wie Touristen im Stadtgebiet – vom Rathaus über die Agra bis zu den Seen – sein. Oder wie Ordnungsamtsleiter Stefan Pietsch sagt: „Präsenz in der Fläche zeigen“.

Auf ihren Einsatz vorbereitet wurden die ehemaligen Arbeitssuchenden von der Weiterbildungsgesellschaft Isip. Die hat eine Niederlassung im Schloss Gaschwitz und bereits Erfahrungen in Sachen Bürgerdienst gesammelt. „Vor drei Jahren haben wir das Leipziger Pendant im Auftrag des Kommunalen Eigenbetriebes Engelsdorf geschult“, berichtet Isip-Geschäftsführer Gerhard Langner. Der stieß im Rathaus mit seiner Idee, das Projekt Bürgerdienst auch in Markkleeberg einzuführen, auf offene Ohren. Mit der Zustimmung der Arbeitsgemeinschaft Leipziger Land in der Tasche startete Anfang September die Ausbildung.

Zu dieser gehörten Stadt- und Ordnungsrecht, aber auch das Kennenlernen der örtlichen Gegebenheiten. Letzteres dürfte zumindest den neun Markkleebergern leicht gefallen sein. Und der einzige Böhlener in der Truppe wird immer ortskundige Begleitung haben. Denn allein tritt keiner seinen Dienst an. „Ähnlich wie bei unseren Politessen patrouillieren immer zwei Leute gemeinsam. Vielleicht sogar mit Fahrrad. Das Radeln hat sich bei der Kontrolle des ruhenden Verkehrs durchaus bewährt“, erklärt Pietsch. Ohnehin sollen sich die Einsatzfelder ergänzen und bisweilen überschneiden – besonders wenn es um Probleme mit Ordnung und Sauberkeit geht. Dann schreiten Politessen wie Bürgerdienst ein. Beide sind mit Kameras und Handys ausgestattet, können Schmutzecken oder illegale Graffiti dokumentieren und an die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung weiterleiten. „Das Problem Vandalismus wird damit nicht gelöst“, weiß Pietsch, „aber wir werden es hoffentlich lindern können.“ Langner ist sich da sicher und verweist auf die Leipziger Erfolge.

Damit auch die Bürgerdienstler von der Maßnahme profitieren, werden sie im Januar erneut die Schulbank drücken. Schutz und Sicherheit stehen dann für die Vorbereitung der Sachkundeprüfung im Wach- und Werkschutz auf dem Stundenplan. „Den Teilnehmern eröffnet sich damit möglicherweise eine neue berufliche Perspektive“, so Langner. Vielleicht auch als Politesse. „In der Saison von Anfang April bis Ende Oktober brauchen wir zusätzliches Personal. Wer da schon Kenntnisse vom Bürgerdienst mitbringt, hat Pluspunkte bei der Bewerbung“, betont Pietsch.

Ulrike Witt

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