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Markkleeberger Carnevalsclub lädt Narrenwelt ins Zirkuszelt

Markkleeberger Carnevalsclub lädt Narrenwelt ins Zirkuszelt

Zirkusluft im Großen Lindensaal: Der Markkleeberger Carnevals Club (mcc) feierte am vergangenen Wochenende gleich zweimal Fasching – am Freitagabend mit Vereinen und Sportlern, am Samstagabend mit allen, die Lust am Verkleiden und feucht-fröhlicher Unterhaltung hatten.

Markkleeberg. Vorhang auf, Manege frei – hieß es für Präsident Arnd Förster, der beim Einzug seiner munteren Zirkustruppe „geheimnisvolle Magie, atemberaubende Artistik, Clownerie und tollkühne Dressurnummern“ versprach. Gefährlich wurde es gleich beim Schlangentanz der „Monster-Flöhe“. Doch das Publikum – eine illustre Mischung aus Prinzessinnen, Piraten, Sträflingen, Leoparden und Arthur der Engel – blieb erstaunlich ruhig. Kein Kreischen, keine Fluchtversuche. Zu denen neigten allerdings selbst hartgesottene Karnevalfans bei der Bütt von „Alex und Stefan“. Dafür wurden der Mut und die Kreativität der „Mamas“ bei ihrem Kartentanz lautstark belohnt.  

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Auch im Leipziger Umland wurde am Wochenende kräftig gefetet und gefeiert. Von Zwochau bei Delitzsch über Eilenburg, Trebsen bis nach Geithain waren unsere Fotografen vor Ort, um die schönsten Impressionen für Sie einzufangen.

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  „Männer gesucht“, verkündete Moderatorin Constanze Geß nach dem Riverdance der „Pleißestepper“. Mcc-Chef Förster – Hahn im Korb unter lauter Damen – gab beim schweißtreibenden Einsatz zwar alles, indes für Zugabe-Rufe sorgten seine Mädels. Unter den Gastvereinen, die wie üblich mit eigenen Auftritten glänzen durften, war der Carnevalsclub der Freiwilligen Feuerwehr Markkleeberg-West. „Wir bringen heute Südsee-Flair in die Manege“, meinte Kamerad Gernot Engler und betonte, dass seine Mannen genauso lange dem Karneval frönen wie der große Bruder mcc – 29 Jahre. Um die Sicherheit brauche sich aber keiner Sorgen machen. „Alles unter Kontrolle“, vermeldete Engler. Zur Hochform liefen die Narren allerdings erst am Samstag im mit 350 Fans gut gefüllten Saal auf. Besonders die Strip-Einlage der „Dream-Boys“ ließ Frauenherzen höherschlagen – trotz Speckröllchen und Bierbauch. Zwecks Gleichbehandlung der Geschlechter folgte die „Entschädigung“ auf der Stelle: Plüschige Langohren mit „Holz vor der Hütt‘n“ entstiegen dem imaginären Zauberhut. Da zeigte selbst Oberbürgermeister Bernd Klose ein Herz für Narren. Obwohl seit 11.11. schlüssellos, wurde er als Hausherr herzlich begrüßt und erhielt einen Orden. Na dann: Oetzsch, Gautzsch, helau.

Ulrike Witt

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