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Markkleeberger Delegation besucht Partnerstadt Neusäß

Zum Tag der Deutschen Einheit Markkleeberger Delegation besucht Partnerstadt Neusäß

Blühende Landschaften und eine Mauer mit Spalt: Markkleeberg und seine bayrische Partnerstadt Neusäß haben gemeinsam den Tag der Deutschen Einheit gefeiert. Bei den Geschenken stand der Humor im Vordergrund.

Partnerstadt-Besuch: Eine 30-köpfige Markkleeberger Delegation mit OBM Karsten Schütze (hinten rechts) an der Spitze hat den Tag der Deutschen Einheit in Neusäß gefeiert.

Quelle: Daniel Kreusch

Markkleeberg. Humor wird groß geschrieben in der Städtepartnerschaft zwischen Markleeberg und Neusäß. So auch am Wochenende, als eine 30-köpfige Markkleeberger Delegation ins Schwäbische nahe Augsburg reiste, um mit den dortigen Partnern aus Neusäß gemeinsam den Tag der Deutschen Einheit zu feiern.

So schenkte der Erste Bürgermeister der Stadt Neusäß, Richard Greiner, seinem Amtskollegen aus Markkleeberg, OBM Karsten Schütze, ein Stück Mauer zum 25. Jubiläum der Deutschen Einheit. Kunstvoll als Mini-Skulptur gearbeitet, mit ebenso kleinen Graffiti drauf. Die Kunst-Mauer hat jedoch einen Spalt, der einen Übergang zwischen den Seiten ermöglicht. Und darüber prangt das Wappen der beiden Partnerstädte.

Schütze ließ sich nicht lumpen und überbrachte im Gegenzug „Blühende Landschaften“ – eine Kiste mit Pflanzwiebeln. Quasi ein Transfer rückwärts, angesichts des 1990 von Altkanzler Helmut Kohl in Leipzig versprochenen Aufbauwunders im Osten.

Allerdings auch eine praktische Geste. „Bei früheren Besuchen haben die Neusäßer sich immer gefreut über die Farbenvielfalt in unserem Agra-Park und danach gefragt“, erklärte Stadtsprecher Daniel Kreusch die offizielle Idee hinter den Pflanzkiste.

Die sei bei den Neusäßern gut angekommen, so Kreusch. Die hätten sich auch daran erinnert, dass die Firma Dehner, Hersteller der Pflanzen, in Neusäß eine Filiale hat. Nicht weit entfernt, etwas nördlich von Augsburg, befindet sich in Rain am Lech sogar die Firmenzentrale, wie ein einfache Internetrecherche ergibt. Also war die Pflanzkiste quasi bloß eine Rückführung der „Blühenden Landschaften?“ Das zu klären wird wohl Aufgabe der nächsten humorvollen Partnerschaftsbesuche sein. Bei dieser trafen sich, auch eine Seltenheit, unter anderem auch alle Bürgermeister beider Städte seit der Wende.

Von Jörg ter Vehn

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