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Markkleeberger Oberbürgermeister Bernd Klose gibt vorzeitig sein Amt ab

Markkleeberger Oberbürgermeister Bernd Klose gibt vorzeitig sein Amt ab

In Markkleeberg geht eine Ära zu Ende: Oberbürgermeister Bernd Klose (SPD) stellt sein Amt nach 19 Jahren aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung. Der 65-Jährige tritt zum 31. August - zwei Jahre vor Ende der Legislaturperiode - zurück.

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Viel erreicht: Bernd Klose blickt von der Kanupark-Terrasse auf den Markkleeberger See. Das Foto ist im Juli 2012 entstanden, als der damals 64-Jährige seine Vorstellungen für die weitere Entwicklung der Großen Kreisstadt Markkleeberg erläuterte.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Das kündigte er jetzt an. Über einen Termin für Neuwahlen muss nun der Stadtrat entscheiden.

"Im letzten halben Jahr haben sich bei mir verschiedene gesundheitliche Probleme aufgetan. Jedes einzelne wäre geeignet, zu sagen, jetzt ist Schluss", erklärt Bernd Klose in einem persönlichen Gespräch in seinem Haus am Markkleeberger See. Leicht sei ihm die Entscheidung nicht gefallen. Anfang der Woche habe er Landrat Gerhard Gey (CDU) von seinem Entschluss schriftlich in Kenntnis gesetzt. Inzwischen sei auch der Ältestenrat des Stadtrates informiert.

Wie berichtet, musste sich Klose Anfang März einer Operation unterziehen. Seither ist er krank geschrieben. Schon beim Neujahrempfang Mitte Januar war aufmerksamen Besuchern nicht entgangen, dass er gesundheitlich angeschlagen ist. Im Februar nahm Klose eine geplante Auszeit, unterzog sich einer dreiwöchigen Kur. Noch bevor er die Arbeit wieder richtig antreten konnte, musste er ins Krankenhaus. "Und ich muss mich Anfang Mai einer weiteren OP unterziehen. Ins Rathaus komme ich frühestens Ende Mai, dann bereite ich die geordnete Übergabe der Amtsgeschäfte vor", erläutert er.

Als Termin für die Neuwahl könne er sich den 22. September vorstellen: "Aus meiner Sicht wäre es sinnvoll, die Bundestags- und die Oberbürgermeisterwahl zu koppeln. Die Entscheidung trifft aber der Stadtrat. Es braucht ja auch einen gewissen zeitlichen Vorlauf für vorbereitende Beschlüsse. Nicht zuletzt müssen die Parteien geeignete Kandidaten finden", sagt Klose.

In seiner Partei dürfte das kein Problem sein. Seit Jahren wird SPD-Ortsvereinsvorsitzender Karsten Schütze als Nachfolger gehandelt. Offiziell hat sich der 46-jährige Gymnasiallehrer, der als Stadt- und Kreisrat und in Vereinen und Initiativen engagiert ist, nie dazu geäußert. "Karsten Schütze ist ein guter Kandidat, aber der Ortsverein muss entscheiden, wen er aufs Schild heben möchte", sagt Klose jetzt.

Wer auch immer die Nachfolge antreten wird, das Feld ist bestellt. Markkleeberg steht finanziell gut da - bei hoher Investitionsrate. Die Stadt ist beliebtes Zuzugsgebiet für junge Familien, die Einwohnerzahl seit Kloses Amtsantritt im Jahr 1994 um ein Fünftel auf fast 25000 gestiegen. Klose ist sich dessen bewusst und trotzdem sagt er: "Ich hätte gern noch die vielen Sachen zu Ende gebracht, die wir angeschoben haben."

Er wünsche sich, dass der Übergang in einem sachlichen, zielorientierten Klima stattfinde. "Wenn man etwas erreichen will, muss man zusammenarbeiten. Dafür braucht es ein solides Fundament. Parteienstreit, der die Entwicklung der Stadt blockiert, haben die Markkleeberger Bürgerinnen und Bürger nicht verdient", betont der scheidende Rathauschef.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.04.2013

Ulrike Witt

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