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Markkleeberg Markkleeberger lassen sich beim Herbstfest trotz Regens die Laune nicht verderben
Region Markkleeberg Markkleeberger lassen sich beim Herbstfest trotz Regens die Laune nicht verderben
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18:57 26.09.2010
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Markkleeberg

Angesichts des unwirtlichen Wetters kroch beiden die Kälte bis in die Fingerspitzen. Trotzdem präsentierten sie unverdrossen ihr sächsisches Mundartkabarett. „Wir traten auch schon vor über 500 Leuten auf, doch heute kann man wirklich von einem Laufpublikum sprechen“, bedauerte Edelgard Langer. Kaum einer blieb angesichts der ständigen Regenschauer vor der Bühne stehen. Einen trockenen Platz hatte sich Margarethe Böttger gesichert. „Diese Veranstaltung lasse ich mir doch nicht entgehen. Außerdem bin ich ein Naturmensch, schon seit 1953 habe ich in der Eintracht meinen Garten“, sagte sie. Auch Horst Stenkewitz ließ sich mit seiner Partnerin Steffi Weise den Wein gut geschützt vor einem Schaufenster schmecken: „Ein goldener Herbsttag wäre besser gewesen, aber was soll‘s.“

Markkleeberg. „Und jetzt erst mal in die Badewanne“, sagte Edelgard Langer. Mit gutem Grund, schließlich stand sie gemeinsam mit ihrem Mann Martin eine Stunde lang auf der Bühne. Angesichts des unwirtlichen Wetters kroch beiden die Kälte bis in die Fingerspitzen. Trotzdem präsentierten sie unverdrossen ihr sächsisches Mundartkabarett.

Akteure und Besucher hatten gleichermaßen mit der nassen und kühlen Witterung zu kämpfen. „Ohne stabiles Zelt würde es hier gar nicht gehen“, sagte Manuela Rau, die handgenähte Unikate von der Tasche bis zur Jacke präsentierte. Arnold Meffert dagegen nutzte die Gunst der Stunde und bot frisch gebrühten Tee zum Aufwärmen an. Wissenswertes gab es kostenlos. „Die Chinesen schütten den ersten Tee-Aufguss weg, doch das ist eigentlich falsch. Denn so verschwinden die wertvollen Inhaltsstoffe“, so Meffert. Trotz der Wetterunbilden sammelte Markkleebergs Stadtchef Bernd Klose Unterschriften für die Landesgartenschau und die „Tunnellösung“ der B2. Auch Andreas Lootze unterschrieb: „Wir wohnen zwar seit Juli in Priesteblich, aber wir nutzen jede Gelegenheit, wieder hier zu sein.“

Bert Endruszeit

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