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Markkleeberger stecken Gegner in die Tasche

Markkleeberger stecken Gegner in die Tasche

Das Warmfahren hatten sie bitter nötig. Mit angenehmen Temperaturen und Sonnenschein hatte das zweite Mitgas-Schülerrafting im Kanupark Markkleeberg nichts zu tun, dafür aber mit einer ganze Menge Spaß.

Markkleeberg. Zum gestrigen Finale wagten sich jeweils vier Mannschaften aus Leipzig und aus dem Leipziger Land ins kühle Nass. Sie waren die Gewinner der Vorrundenausscheide im Juni, an denen insgesamt 24 Teams teilnahmen. Mit dabei waren auch vier Jungen und drei Mädchen des Rudolf-Hildebrand-Gymnasiums. Sportlehrer Detlef Mallast, der in der Vorrunde selbst im Boot saß, ließ im Finale einem seiner Schüler den Vortritt. „Es soll eine Belohnung für ihre guten sportlichen Leistungen sein.“

„Vorwärts, rückwärts, Paddel, Pause“, schrien die erfahrenen Raft-Guides den Schülern zu, und die parierten. Gekonnt schlängelte sich ein Boot nach dem anderen durch den windigen, rund 270 Meter langen Kanal – vorerst nur zur Probe. Ein Handzeichen von Kanupark-Betreiber Christoph Kirsten genügte jedoch, dann standen alle Teams in Position fürs Zeitfahren. Am schnellsten schaffte es die Sport-Mittelschule durch den Parcours, gefolgt von der Heinrich-Pestalozzi-Mittelschule, die Markkleeberger landeten nur auf Rang fünf.

„Das hat nichts zu heißen“, sagten Tristan, Theresa, Susann, Saskia, Robert, Ferdinand und Florian selbstsicher im Chor. Denn beim so genannten K.O.-Rennen, bei dem zwei oder vier Mannschaften gegeneinander antreten, ginge es nicht nur um Schnelligkeit. „Sie müssen auf den Guide hören. Ein kleiner Drall am gegnerischen Boot kann schon alles ändern“, erläuterte Kirsten. Das bekamen auch die Schüler der Heinrich-Pestalozzi-Mittelschule zu spüren. Gleich beim ersten K.O.-Durchlauf purzelte die komplette Bemannung ins Wasser, schipperten nach gefühlten fünf Minuten dann doch tapfer durchs Ziel. Einen ähnlichen Verlust hatte die Dinter-Mittelschule Borna zu verzeichnen, dort fiel der Lehrer kurz vor dem Ziel von Bord, konnte vom Gegner aber unbeschadet wieder eingesammelt werden.

In der Gesamtwertung lagen die Markkleeberger Gymnasiasten eine Nasenlänge vor der Sportmittelschule. Platz drei erreichte die Heinrich-Pestalozzi-Mittelschule.

Uta Zangemeister

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