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Markkleeberg Markkleeberger tanzen bei 10. Soul-Night
Region Markkleeberg Markkleeberger tanzen bei 10. Soul-Night
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09:03 26.02.2018
Die Band „Feelmen - The Soul Orchestra" tritt wie hier am Sonnabend immer wieder gern im Großen Lindensaal in Markkleeberg auf. Quelle: Foto: Armin Kühne
Markkleeberg

„Wir haben neben unseren klassischen Programmen nach Nischen Ausschau gehalten und ein Genre gefunden, das seinesgleichen sucht“, freut sich Falk Hartig, Amtsleiter für Kultur und Tourismus, über ein volles Haus. Lediglich vier Restkarten waren noch an der Abendkasse zu ergattern. Die Verbundenheit des Publikums zu den Erfolgsgaranten, zur Leipziger Soulband „Feelmen“, sei über die Jahre gewachsen.

Alle Generationen von 18 bis 70 sind vertreten. Der Mix aus Show, Tanz und Unterhaltung, aus mitreißender Musik und dem Ambiente eines gediegenen Tanzabends mit Tischdecken und edlen Kerzenleuchtern kommt an. Die Markkleeberger stürmen bald nach den ersten Takten das Tanzparkett und geben es erst weit nach Mitternacht wieder frei, als Joe Cockers „You are so beautiful“, eine der leidenschaftlichsten Liebeserklärungen der Musikgeschichte, verklungen ist.

Der charismatische Frontmann Tonelli, seine stimmgewaltige Backgroundsängerin Sarah und seine „Feelmen“ rocken den Saal. Bescheidenheit ist nicht ihr Ding. Warum auch? Feelman nennt sich schlicht „Leipzigs umwerfendes Soul Orchestra“, das musikalisch auf den Spuren der Commitments und der Blues Brothers wandelt und das „groovt wie die Hölle“. Sie präsentieren Klassiker des Rhythm and Blues und versprechen völlig zu Recht ein „rabenschwarzes Soulfeeling, wie es nur von Weißen rübergebracht werden kann“.

Im umfangreichen Konzertprogramm der Feelmen, die im Dezember ihren 21. Geburtstag feiern, gebe es nur eine Konstante, verrät die Bandmanagerin Melanie Schmidt-Illmer. Das sei die Soul-Night im Lindensaal. „Wir hatten befürchtet, die Liebe der Markkleeberger zum Soul könnte schwächeln, aber wir wurden eines Besseren belehrt“, kommentierte sie den Andrang.

Die Soul-Night soll auch künftig im Tournee-Kalender stehenbleiben. „Wir haben beschlossen, dass wir bis zur 20. Veranstaltung weitermachen, völlig egal, ob wir dann schon Rentner sind“, versprach Tonelli, der seine Band wie ein Fels in der stürmischen Brandung des Musikgeschäfts am Leben erhält.

Von Gislinde Redepenning

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