Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Markkleeberg Marode Störmthaler Ortsdurchfahrt wird bis 2018 von Grund auf ausgebaut
Region Markkleeberg Marode Störmthaler Ortsdurchfahrt wird bis 2018 von Grund auf ausgebaut
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:00 19.03.2016
Mit dem Abfräsen des Altbelags begann diese Woche der grundhafte Ausbau der Dorfstraße Störmthal. In mehreren Abschnitten wird bis 2018 gebaut. Quelle: Foto: André Kempner
Anzeige
Grosspösna

In Störmthal hat diese Woche der Ausbau der Ortsdurchfahrt begonnen. In mehreren Etappen soll bis 2018 die Dorfstraße grundhaft ausgebaut werden.

Die Maßnahme hat eine interessante Vorgeschichte. Wie Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch (parteilos) erklärt, sei die Straße zwar mit der Fertigstellung der Ortsumfahrung Ende 2014 von der Zuständigkeit des Freistaats in die der Kommune heruntergestuft worden. Wegen ihres schlechten Zustands hatte die Gemeinde aber schon länger auf eine Komplett-Sanierung gedrungen, dafür Gelder in den Vorjahren beim Land quasi zurückstellen lassen. Diese sind bei der Übertragung der Straße in die so genannte Einstandsvereinbarung eingeflossen. Mit der Abstandszahlung will die Kommune nun ihren Teil der Sanierung stemmen – zumindest ein großes Stück davon.

Mit der neuen Ortsumfahrung müsse der südliche Teil der Dorfstraße ab der Konsumgasse, der gerade in Bau ist, zudem häufig von landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt werden, so Lantzsch. Daher trete dort die Teilnehmergemeinschaft der Flurneuordnung Störmthal als Bauherr auf, so deren Vorstandsvorsitzender Michael Buchholz. Die Straße sei in den Wege- und Gewässerplan aufgenommen worden. Rund 460 000 Baukosten sind für das erste, 815 Meter lange Stück vorgesehen. Die Maßnahme werde zu 75 Prozent vom Land gefördert, den Rest übernehme die Gemeinde, so Buchholz.

Diese Woche begannen Arbeiter, den alten Belag abzufräsen. Mit den Leipziger Wasserwerken sei im Vorfeld verhandelt worden, dann die Trinkwasserleitung auszutauschen, erklärt Buchholz. Die Sperrzeit werde ebenfalls von der Kommune dazu genutzt, den Parkplatz Störmthal-Süd am Ortsausgang zu bauen. Durch die Nutzung der Synergien werde nicht nur die Belastung der sensiblen Natur rund um den Teich verringert, „wir können auch insgesamt 200 000 Euro sparen“, so Lantzsch.

Die Dorfstraße erhalte, wenn nötig, einen neuen Untergrund, werde auf eine Breite zwischen 5,50 und 6 Meter ausgebaut, erläutert Buchholz. Innerhalb der Ortslage entstehe ein 1,50 Meter breiter Fußweg, im unbebauten Bereich werde das Bankett als Ersatz auf 1,50 Meter befestigt. Zwei Fahrbahn-Schmalstellen im Ort ließen sich nicht vermeiden, so Lantzsch. Die seien mit 4,50 Meter aber so weit verbreitert worden, dass langsam fahrende Pkw aneinander vorbeikämen. Im Herbst sollen diese Bauabschnitte fertig sein.

Im nächsten und übernächsten Jahr baut dann die Gemeinde die Abschnitte von der Konsumgasse bis zum nördlichen Ortseingang. Die Fahrbahn der dort mitunter überbreiten Dorfstraße werde schmaler, Stellflächen würden angeordnet, der ganze Ort zur Parkzone, um wild geparkte Wagen von Seebesuchern abstrafen zu können, fasst Lantzsch kurz zusammen. „Die Planung der Straße wird den ganzen Ort aufwerten“, verspricht sie, ohne jetzt schon ins Detail gehen zu können.

Von Jörg ter Vehn

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Landkreis Leipzig wird dieses Jahr definitiv eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Markkleeberg errichten. Wann und wo ist noch völlig offen“, erklärte Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) diese Woche dem Stadtrat.

19.03.2016

Nachdem im vergangenen Jahr bei Krippenplätzen hektisch nachgebessert werden musste, hat sich die Lage nun überraschend schnell entspannt. Laut des neuen Kita-Bedarfsplanes kann bis 2019 praktisch jedes Markkleeberger Kind bis zum Schuleintritt in einer Kita oder Tagespflegestelle betreut werden.

18.03.2016

Der Bund will bei der Bergbausanierung offenbar sparen. Wie aus internen Kreisen bekannt wurde, sollen im derzeit in Vorbereitung befindlichen sechsten Verwaltungsabkommen zwischen Bund und Ländern die Mittel zur Gefahrenabwehr bei Grundwasserwiederanstieg (Paragraf 3) gestrichen werden.

17.03.2016
Anzeige