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Markkleeberg Martin-Luther-Kirche Markkleeberg: Drei Mal Veränderungen im Blick
Region Markkleeberg Martin-Luther-Kirche Markkleeberg: Drei Mal Veränderungen im Blick
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13:45 05.07.2016
Ursula Bückner und Petra Klausnitzer (rechts) präsentieren in der Sommerausstellung in der Martin-Luther-Kirche in Markkleeberg ihre Bilder. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

„Veränderungen“ ist die neue, inzwischen 14. Sommerausstellung in der Martin-Luther-Kirche in Markkleeberg-West überschrieben. Ein Titel, der Spiel- und Interpretationsraum für die Untermalung der traditionellen „SonnAbendMusiken“ in der Gautzscher Barockkirche lässt. Gestaltet wird die Ausstellung diesmal gleich von drei Künstlern – Ursula Bückner, Petra Klausnitzer und Werner Sroka. Was sie alle drei verbindet, ist ihre Heimat Markkleeberg.

„Die Bilder von Malerin Ursula Bückner sind chronologische Zeugnisse der Stadtentwicklung“, sagt Eva Sonnenberg von der Kirchgemeinde. Mit ihren Motiven greife die 80-Jährige seit vielen Jahren die Veränderungen in Markkleebergs Straßen und an den beiden Seen auf. Ihre Aquarelle sind Liebeserklärungen an ein heimeliges Markkleeberg. Die ehemalige Lehrerin ist seit 1995 freischaffende Malerin, hat unter anderem die Abendakademie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst besucht.

Fotograf Werner Sroka, widmet sich der Vergänglichkeit, hält in seinen Bildern Details fest, die die meisten übersehen – die abblätternde Farbe am Gartenzaun, den Rost an einer Maschine. Aber auch die sich stetig verändernde Seenlandschaft fehlt bei dem 71-Jährigen, der zu DDR-Zeiten als Buchgestalter beim Brockhaus-Verlag und beim St. Benno-Verlag gearbeitet hat, nicht.

Bei Petra Klausnitzer werde das Bild zum Mittelpunkt der Veränderungen. „So wie Musik uns im Innersten berührt, stellt die Malerin die Frage, wo berührt das entstehende Bild meine Seele oder wie hilft es mir, mich selbst zu entdecken?“, meint Sonnenberg. Die 52-Jährige, die in Kindertagen zur Malerei fand und frühzeitig künstlerisch gefördert wurde, lasse sich durch Lebensereignisse inspirieren, die sie in Farben und Formen verarbeite. „Petra Klausnitzers Bilder sind ein Fenster in eine neue Welt“, sagt Sonnenberg.

Die Sommerausstellung in der Martin-Luther-Kirche geht bis zum Erntedankfest am 25. September. Geöffnet ist die Schau zu den „SonnAbendMusiken“ – die nächste findet am 16. Juli statt. Ulf Wellner aus Minden spielt dann ab 18 Uhr Werke von Michael Praetorius, Dietrich Buxtehude und Sigfrid Karg-Elert. Zudem können Besucher die Bilder samstags und sonntags von 16 bis 18 Uhr, vor und nach den Gottesdiensten sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 0342 3586959 entdecken.

Von Ulrike Witt

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