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Markkleeberg Mehr Kurzurlaube zwischen den Seen
Region Markkleeberg Mehr Kurzurlaube zwischen den Seen
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15:51 19.05.2015

Demnach wurden im vergangenen Jahr 56 408 sogenannte Gästeankünfte zwischen Cospudener und Markkleeberger See gezählt. Das sind 28 Prozent aller Ankünfte im Landkreis Leipzig. Markkleeberg scheint aber vor allem ein Ziel für Kurzurlauber zu sein: Die von Januar bis Dezember verzeichneten 117 594 Übernachtungen ergeben eine durchschnittliche Verweildauer von gerade mal 2,1 Tagen. Im Landkreis betrug diese 3,8 Tage. Keinen Unterschied gibt es bei der Bettenauslastung: Die liegt im Kreis wie in Markkleeberg bei 43,6 Prozent.

Besonders beliebt war der September. In diesem Monat wurden 6969 Besucher registriert. Die meisten Übernachtungen gab es indes mit 14 176 im Mai. Die Touristikfachleute im Rathaus führen dies auf mehrtägige Veranstaltungen von überregionaler Strahlkraft wie die Sieben-Seen-Wanderung und das Wave-Gothic-Treffen zurück.

"Die meisten Gäste stammten aus Sachsen", weiß Rathaussprecher Daniel Kreusch. Diesen Schluss ließen die 115 per Anruf und Mail in der Stadtverwaltung eingegangen Anfragen zu. 50 kamen aus dem Freistaat selbst, je neun aus Niedersachsen und Rheinland-Pfalz, acht aus Nordrhein-Westfalen.

Gegenüber 2011 legte die Tourismusbranche in Markleeberg ordentlich zu. Die Zahl der Gäste stieg absolut um 5361, die der Übernachtungen um 15 893. Allerdings sei der Zuwachs zu einem geringen Teil der Änderung der Bewertungskriterien geschuldet, so die Stadt. Denn erstmals wurden 2012 auch Campingplätze erfasst, dafür andererseits nur Betriebe mit mindestens zehn Betten.

Mehr als 40 Privatvermieter fielen dadurch aus der Statistik heraus. Bislang hatte die Untergrenze bei neun Betten gelegen. Nach dieser Lesart konnten im vergangenen Jahr unterm Strich 716 Betten in zehn Markkleeberger Hotels und Pensionen an Gäste vergeben werden. 2011 waren es 692 Betten in acht Betrieben gewesen.

FDP-Stadtrat Matthias Kunze forderte die Verwaltung auf, "selbst aktiv zu werden" und die Übernachtungen in den nicht erfassten Kleinstbeherbergungsbetrieben aufzunehmen. Amtsleiter Wolfgang Heinze machte deutlich, dass dies nicht so einfach sei. "Für die Betreiber gibt es keinerlei gesetzliche Verpflichtung. Bislang sind all unsere Versuche gescheitert." Nichtsdestotrotz bestehe großes Interesse, die Zusammenarbeit zu verbessern.

Für 2013 rechnet die Stadt mit einem erneuten Anstieg der Besucher- und Übernachtungszahlen. Bis Ende Juni wurden 57 672 Übernachtungen gezählt und die Gedenkveranstaltungen zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht dürften im Oktober noch für ein starkes Plus sorgen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.09.2013

Ulrike Witt

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