Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Markkleeberg Mehr Platz für moderne Technik
Region Markkleeberg Mehr Platz für moderne Technik
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:36 31.07.2011
Ein Grund zur Freude für die Kameraden, die Jugendwehr und Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch: Am Freitagabend übergab sie den Schlüssel für das neue Feuerwehrgerätehaus an den Gemeindewehrleiter von Großpösna. Quelle: André Kempner
Anzeige

„Die Feuerwehrleute mussten erst aus ihrer alten Garage herausfahren, bevor sie in ihre Fahrzeuge einsteigen und zum Einsatz aufbrechen konnten“, erinnerte Lantzsch an die bisher sehr unzeitgemäße Situation in der alten Unterkunft in der Robert-Bothe-Straße. Seit gut 20 Jahren schon war klar gewesen, dass die Wehr dringend ein neues Gebäude brauchte.

Doch bis das neue Gebäude nun in 15-monatiger Bauzeit gegenüber vom Pösna Park errichtet werden konnte, war es ein langer Weg. Bereits 2004 hatte Yvonne Dreizehner in ihrer Diplomarbeit die wichtige, logistische Standortfrage geklärt und einen ersten Entwurf geliefert. Danach mussten Fragen zur Finanzierung und Probleme mit dem Grundstück geklärt werden. Als der harte Winter 2009/10 und anschließende lange Regenperioden folgten, war klar, dass sich nicht nur der Bau verzögern, sondern auch die Kosten steigen würden. 1,3 Millionen Euro wurden in das Gebäude investiert, ein Viertel davon das Landratsamt gefördert.

Jetzt bietet das neue, grau-rote Feuerwehrgerätehaus nicht nur genügend Stauraum für die drei Einsatzfahrzeuge der Wehr inklusive Rettungsboot. Auch die Ausstattung ist modern: Umkleiden und getrennte Sanitärtrakte für die 25 weiblichen und männlichen Kameraden, Schulungsräume für alle Brandschützer der Gemeinde, aber auch für die Jugendwehr. „So können wir parallel aus- und fortbilden“, erklärte Kreneck. Denn die Jugendarbeit sei besonders wichtig. In Großpösna kann der Nachwuchs nun von Anfang an die modernsten Technik kennenlernen. Auf dem Gelände bietet ein 13 Meter hoher Turm außerdem die Möglichkeit, die Schläuche nach dem Einsatz und der Reinigung in der eigenen Waschstraße wieder zu trocknen.

„Besonders freut mich, dass das neue Gebäude moderne Technik, Zweckmäßigkeit und eine sehr ansprechende Architektur miteinander verbindet“, sagte Lantzsch. Und auch die Kameraden konnten es kaum abwarten, ihr neues Haus in Beschlag zu nehmen. Bereits am Samstag sind sie mit der gesamten Ausrüstung voll eingezogen.

Kerstin Leppich

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Zwenkauer See birgt unzählige Gefahren in seinen dunklen Tiefen: Haie tummeln sich hier – zehn Meter lang und äußerst bissig. An anderer Stelle riskieren Seekühe mal ein Auge, und in 20 Metern Tiefe lebt eine Schildkröte.

29.07.2011

Bergfest beim achten Städtewettbewerb von Enviam und Mitgas. Bislang traten 1852 Erwachsene und Kinder aus 15 Städten unter dem Motto „voRWEg gehen und Gutes tun“ für ihren Heimatort in die Pedale.

28.07.2011

Penelope muss nicht mehr lange auf ihren Geliebten Odysseus warten. Am Montagmittag wurde der Held der griechischen Mythologie in Auenhain angeliefert. Noch ist die Figur des Herrschers von Ithaka nur schemenhaft zu erkennen, die Bruchstellen des Cottaer Sandstein deutlich zu sehen.

26.07.2011
Anzeige