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Markkleeberg Mehr See für das Highfield-Festival
Region Markkleeberg Mehr See für das Highfield-Festival
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16:10 19.05.2015
Der Störmthaler See wird beim Highfield-Festival am Wochenende deutlich mehr einbezogen. So gibt es Musik am Strand und Schnuppertauchen. Quelle: André Kempner

"Für uns war es wichtig, den See mehr einzubeziehen", sagt Ulrich Krebs vom Veranstalter Semmel Concerts. Zur Magdeborner Halbinsel gehöre das Wasser, und das werde diesmal wesentlich ausgiebiger genutzt.

So gibt es für Interessierte der Unterwasserwelt Schnuppertauchgänge, die eine Tauchschule aus Chemnitz anbietet. Die komplette Ausrüstung wie Sauerstoffflasche und Neoprenanzug kann ausgeliehen werden. Ein Tauchgang kostet pro Person zwischen zehn und 15 Uhr je nach Dauer. Wer lieber an der Wasseroberfläche bleibt, aber nicht zwingend trocken bleiben muss, kann sich per Banana-Boot über den See schippern lassen. Das fährt regelmäßig je nach Nachfrage und kostet fünf Euro pro Fahrt. Trotz des Badevergnügens müssen Wasserratten aber nicht auf Musik verzichten. Eine Bühne allerdings gibt es am Strand nicht, vielmehr wartet ein entsprechend mit Lautsprechern und Musikanlage ausgestatteter Hummer-Geländewagen. Lounge- und Partymusik sorgen dann für eine gemütliche Strandatmosphäre, bei der auch die gastronomische Versorgung deutlich mehr hergibt als noch im vergangenen Jahr. "Sommerliche Cocktails und kleine Leckereien bieten wir an", sagt Krebs.

Gefeiert wird allerdings nicht nur am Ufer, sondern auch auf dem Wasser. Am Donnerstagabend steigt eine Party auf der Vineta. Etwa 100 Leute können zur Musik von DJ Torsun tanzen und den Sonnenuntergang genießen. Die Fähre legt pünktlich um 19.30 Uhr ab, die Rückkehr ist dann gegen 23.30 Uhr. Wer einmal in einer schwimmenden Kirche feiern will, muss sich aber beeilen. Restkarten zum Preis von 15 Euro, zuzüglich zwei Euro für die Fähre, gibt es über die Internetseite www.highfield.de. Voraussetzung ist ein Festivalticket.

Schnell sein muss auch, wer für die Tage noch eine Unterkunft sucht. Zwar gibt es laut Krebs ausreichend Campingplätze, das Green-Camp, auf dem alles ökologischer und nachhaltiger abläuft, ist hingegen fast ausgebucht. Auch die umliegenden Hotels und Ferienwohnungen sind zum großen Teil längst belegt. Die Gemeinde und das Neuseenland profitieren gleichermaßen. "Der Störmthaler See hat spürbar an Bekanntheit gewonnen", sagt Großpösnas Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch. Ihr sei es bereits passiert, dass sie im Urlaub auf das Festival und den See angesprochen wurde.

Das hat auch Sandra Brandt, Geschäftsführerin des Tourismusvereins Leipziger Neuseenland, mitunter schon selbst erfahren. "Das Highfield-Festival ist eine überregionale Werbung für das Neuseenland", betont sie. Vor allem würden dadurch viele junge Leute in die Region kommen und hier Urlaub machen. Großpösna sieht sich als "guten Gastgeber", wie Lantzsch erklärt. Auch wenn die Medaille zwei Seiten habe. "Die Großpösnaer sind stolz, dass das Festival hier stattfindet, und wir als Gemeindeverwaltung versuchen, Lärm- und Verkehrsbelästigungen einzudämmen." Mit Erfolg: Lediglich zwei Anrufer gab es im vergangenen Jahr, denen es zu laut war. Und auch am Wochenende ist die Mail-Adresse highfield-2013@web.de freigeschaltet. Der Aufbau kann per Webcam auf www.semmel.de/includes/_highfield_webcam.php verfolgt werden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.08.2013

Julia Tonne

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