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Mehr Wald am Markkleeberger See

Mehr Wald am Markkleeberger See

Mit der Hilfe vieler Kinder und der Mitgas wächst seit gestern Nachmittag ein weiteres Stück Wald am Markkleeberger See. Kinder der Kita "Zur Sonne" und der Grundschule Markkleeberg-Ost pflanzten mit der Unterstützung der Stiftung Wald für Sachsen, Vertretern der Stadt und des Energieversorgers rund 300 kleine Bäumchen unterhalb an der Seepromenade nahe Auenhain.

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Hauruck: Lucas, Luis, Gerhard Tümmler und Moritz (von links) beim Pflanzen.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Während Eberhard Lippmann von der Stiftung vor allem der Mitgas für ihre Spende für die Baumpflanzung dankte, betonte Oberbürgermeister Karsten Schütze, bis vor kurzem noch Biologielehrer am Gymnasium, dass Markkleeberg mit insgesamt 857 Hektar mehr Wald- als Baufläche habe. Mit 27,3 Prozent Wald liege die Stadt damit etwa im Landesschnitt, wolle aber weiter zulegen, weil sie sich auch dem Tourismus und der Naherholung verschrieben habe.

Nach Schützes Worten sollen am See 8250 Traubeneichen, Rotbuchen und Robinien in die Erde kommen, insgesamt ein 1,1 Hektar großes Stück Wald entstehen.

Andreas Auerbach von der Mitgas sagte, das Unternehmen sehe sich der Region verpflichtet, unterstützte zum sechsten Mal eine Aktion der Stiftung Wald für Sachsen und wolle gern etwas für Ökologie und die Nachhaltigkeit tun.

Forstdirektor Andreas Padberg, derzeit beim zuständigen Staatsministerium in Dresden beschäftigt, erinnerte im Jahr der Nachhaltigkeit daran, dass der Begriff vor 300 Jahren von Sachsen aus in die Welt zog. Hans Carl von Carlowitz habe diese Forderung als erster in einem 1713 in Leipzig veröffentlichten Buch dargelegt.

Ziel in Sachsen sei, den Waldbestand mittelfristig von 28,4 auf 30 Prozent zu erhöhen. Auf Westsachsen heruntergebrochen bedeute dies einen Anstieg von derzeit 17,5 auf 19 Prozent. Noch waldärmer sei im Durchschnitt der unmittelbare Südraum Leipzig mit derzeit gerade mal einem knappen zweistelligen Prozentsatz Waldanteil.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.11.2013
Jörg ter Vehn

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