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Markkleeberg Mit Hexe und Heidi in die Zukunft
Region Markkleeberg Mit Hexe und Heidi in die Zukunft
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17:55 04.07.2011
Ziege Heidi, Pony Hexe mit Jörg Ahnert und Harald Thielbein (rechts). Quelle: Kerstin Leppich
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In einer rund halbstündigen Führung erläuterte Hannelore Pohl am Wochenende im Botanischen Garten von Großpösna viel Wissenswertes über Kräuter und Heilpflanzen. Zum 75. Geburtstag des Gartens und zum 20-jährigen Bestehen des Fördervereins, hatte dieser zum traditionellen Kräuterfest eingeladen.

Über Kräuter, ihre Wirkung, Anwendungsbereiche und schmackhafte Rezepte konnten sich die Besucher informieren und vieles ausprobieren. Kartoffelpuffer mit Wildkräutern standen zum Verkosten bereit, Lavendelduft durchzog das Gewächshaus, während die Besucher sich selbst Duftsäcke abfüllten.

Schwierige Zeiten haben der Garten und der Förderverein hinter sich, nachdem lange nicht klar war, wer die Pflege übernimmt (die LVZ berichtete). Seit Ende April darf der Förderverein wieder in den Garten. „Wir konnten die allermeisten Pflanzen erhalten“, berichtet die wissenschaftliche Leiterin und promovierte Biologin Elke Freiberg. Besonders freut sie, dass sich viele Ehrenamtliche gemeldet haben und in ihrer Freizeit für die Anlage engagieren. „Sie gehören vielen verschiedenen Berufen an und bringen so auch ganz unterschiedliche Ideen mit ein“, so Freiberg. Auch Patenschaften für einzelne Beete konnten schon vergeben werden.

Ein erstes Ziel ist bereits erreicht: Die Öffnungszeiten am Wochenende sind gesichert. Und auch sonst tut sich viel. Neue Kooperationen, wie die mit der Leipziger Ortsgruppe der Deutschen Kakteengesellschaft, die ihre Pflanzen in Schaukästen zeigt und sich um diese kümmert, bereichern den Botanischen Garten.

Auch zwei neue Bewohner hat die Anlage seit Kurzem: Neben einer Katze, zahlreichen Vögeln und drei Kaninchen hat ein ungewöhnliches Paar Einzug gehalten: Das Pony Hexe und die Ziege Heidi von Harald Thielbein leben jetzt hier. „Das unzertrennliche Gespann ist eine wunderbare Bereicherung für unseren Garten“, schwärmt auch Freiberg. Sie hofft, dass es jetzt so positiv wie in den letzten Wochen weitergeht.

Kerstin Leppich

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