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Markkleeberg Mit Rahmenplan „Neue Mitte“ ist Basis für Investorengespräche gelegt
Region Markkleeberg Mit Rahmenplan „Neue Mitte“ ist Basis für Investorengespräche gelegt
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16:27 09.03.2018
Der Bahnhofsvorplatz soll künftig hochwertig gestaltet die Markkleeberger und ihre Gäste zum Verweilen einladen. Quelle: LVZ
Markkleeberg

Reichlich ein Jahr nach der Kürung des Siegerentwurfs für die „Neue Mitte“ steht jetzt die städtebauliche Rahmenplanung. Sie ist die Basis für die anstehenden Investorengespräche.

„Ziel ist es, das städtebauliche Defizit im Bereich Rathausstraße zu beseitigen, das heterogene Umfeld rund um den Bahnhof durch gezielte Eingriffe zu ordnen und aufzuwerten. Die Neue Mitte soll sich sowohl zu einem funktionellen Zentrum als auch zu einem übergeordneten, identitätsstiftenden Ort entwickeln“, erklärte Daniel Stöcker-Fischer, Architekt und Stadtplaner vom Dresdner Büro „Querfeld Eins“ dem Stadtrat. Er hatte mit Landschaftsarchitektin Annegret Stöcker Ende Oktober 2015 die Jury mit ihrem Wettbewerbsbeitrag überzeugt und den Auftrag für die Rahmenplanung zwischen Ring und Südstraße erhalten.

Inzwischen ist der Siegerentwurf konkretisiert, Baukörper, Höhen und Dachformen sowie das Freiraum-, Nutzungs- und Erschließungskonzept sind festgelegt worden. „Wir haben sehr intensiv in einem Sonderstadtrat diskutiert, uns vorab im Ausschuss für strategische Stadtentwicklung damit befasst“, erinnerte Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD). Das nun vorliegende Papier sei eine solide Grundlage für Gespräche mit potenziellen Investoren. „Anfang 2017 geht es los. Die warten schon alle drauf“, verriet der Rathauschef. Selbst für das „schwierige Baufeld III“ am ÖPNV-Knoten gebe es schon Interessenten.

Der Rahmenplan sieht, wie Stöcker-Fischer erläuterte, fünf Entwicklungsflächen vor. Die erste ist der Lumpsch-Platz gegenüber der Rathausgalerie. Dieser soll fünfgeschossig bebaut werden, Platz zum Verweilen bieten und Tor zur Fußgängerzone Rathausstraße sein. Die Entwicklungsflächen II, III und IV befinden sich östlich der Waldbahnstrecke, an der Kreuzung Rathaus-/Friedrich-Ebert-Straße. Hier sind Drei- maximal ein Viergeschosser vorgesehen, die das Areal neu fassen. Der Platz vorm Bahnhof soll hochwertig gestaltet werden, mit markantem Belag, Brunnen, Leuchten, Sitzmöbeln und Grün die Gäste willkommen heißen. Ein weiterer Viergeschosser ist hinter der Bahnbrücke auf der Entwicklungsfläche V vorgesehen, in der Lücke des heutigen Fahrradabstellplatzes.

„Die Rathausstraße wird baulich klar geordnet mit einem gesunden Verhältnis von Wohnen und Arbeit, Einzelhandel, Freizeitangeboten und Gastronomie, verkehrsberuhigt und fußgängerfreundlich das neue Zentrum Markkleebergs“, versprach Stöcker-Fischer. „Eine gute Basis, sofern der Stadtrat in die Investorengespräche und weitere Planungen eng eingebunden wird“, meinte CDU-Fraktionsvorsitzender Oliver Fritzsche.

Von Ulrike Witt

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