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Markkleeberg Mitte März beginnt der Umbau in Markkleebergs Innenstadt
Region Markkleeberg Mitte März beginnt der Umbau in Markkleebergs Innenstadt
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13:17 23.02.2018
Start für die Umbauarbeiten in Markkleebergs Innenstadt: Die Friedrich-Ebert-Straße wird ab dem 19. März umgebaut, der marode Abwassersammler erneuert. Quelle: Andre Kempner
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Markkleeberg

Nach Jahren der Vorbereitung geht es los: Die Markkleeberger Innenstadt wird umgekrempelt, zur „Neuen Mitte“ umgebaut. Den Anfang macht die Friedrich-Ebert-Straße.

„Dort beginnen ab dem 19. März die Kommunalen Wasserwerke“, erläuterte am Mittwoch Markkleebergs Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD). Der alte einsturzgefährdete Abwassersammler, weswegen Tempo 30 in der Straße gilt, komme raus. Ab August werde dann die Straße neu gebaut, wie vom Stadtrat gewünscht mit maximalem Parkraum. Alle Details würden am 7. März ab 18 Uhr bei einer Bürgerversammlung im Kleinen Lindensaal ausführlich vorgestellt.

Der Große Lindensaal wird tags darauf für die nächste Bürgerinfo benötigt. Dann geht es ab 18.30 Uhr um den Umbau der Rathausstraße zur „Neuen Mitte“. Zwischen Brücke und Hauptstraße begännen am 16. April die Arbeiten, erzählte Schütze. Ab August sei bis Ende Februar 2019 dann der Straßenbau dort geplant.

Schon im Vorjahr seien sie zu dritt alle Läden abgegangen, hätten die Händler persönlich informiert, sagte Schütze. Ein umfangreiches Hilfspaket sei ihnen auch auf einer Infoveranstaltung jetzt am 6. Februar vorgestellt worden, sagte Wirtschaftsförderin Kerstin Kaiser. Im Einzelnes seien das:

– Die Stadt beschaffe und bezahle große Banner und Schilder, die auf die trotz Umbau offenen Läden hinweist.

– Die Tiefgarage Schulstraße werde einfacher ausgeschildert. Tagsüber sei das Parken während des Baus auf den 19 Plätzen zwei Stunden kostenlos, in der Nacht komplett. „Von dort sind es über die Schlüppe nur 20 Meter zur Rathausstraße“, warb Schütze für das Parken dort.

– Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Markkleeberg (WBG) werde einen Mietnachlass für betroffene Geschäfte in Höhe von 20 Prozent gewähren. „Ein bis zwei private Vermieter“, so Kaiser, seien dem Vorbild bereits gefolgt, würden mitziehen.

– In der Südstraße habe die WBG einen Privatparkplatz mit 22 Stellplätzen auf ihrem Grund und Boden gebaut. Gewerbetreibende könnten für den symbolschen Preis von 15 Euro im Monat einen von 16 Stellplätzen für ihre Kunden mieten. Schütze: „Während des Baus wird der Platz auch nicht abgepollert.“

– Tagesaktuell werde versucht, extra Kurzzeitparkplätze zu schaffen.

Wie berichtet, wird seit 2016 mit großer Bürgerbeteiligung am Konzept der „Neuen Mitte“ gefeilt. Insgesamt soll damit die Innenstadt aufgewertet und die Aufenthaltsqualität verbessert werden.

„Es war ein langer Weg bis hierhin. Wir haben versucht, es allen Recht zu machen“, sagte Schütze. Trotzdem müssten die vier Kurzzeitplätze in der Rathausstraße vor dem Gemüseladen weg – sonst hätten bei den vorgeschriebenen Breiten eines Neubaus nicht Fußgänger, Radfahrer, Autos und der Bus durch die Straße gedurft, erklärt er.

Von Jörg ter Vehn

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