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Markkleeberg Nachwuchswettbewerb für Sachsens Musikschüler in Markkleeberg
Region Markkleeberg Nachwuchswettbewerb für Sachsens Musikschüler in Markkleeberg
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20:05 31.05.2010
Voller Vorfreude auf die Wettbewerbsbeiträge: Verbandsvorsitzender Jörg Clemen, Musikschulleiter Klaus-Dieter Anders und Udo Stötzner (von links) Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Dazu laden der Sponsor EnviaM und der Verband deutscher Musikschulen ein. 28 Ensembles zeigen in der Rudolf-Hildebrand-Schule und im Weißen Haus ihr Können.

Der seit 2007 laufende Nachwuchswettbewerb verzeichnet in diesem Jahr eine Rekordteilnehmerzahl. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der angemeldeten Ensembles um 20 auf 28 gestiegen. Insgesamt beteiligen sich aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg 72 Klangkörper und fast 100 Musiker.

„Wir freuen uns über das große Interesse der Musikschüler“, sagte Klaus-Dieter Anders, Vorsitzender des Sächsischen Landesverbandes und Leiter der Musik- und Kunstschule „Ottmar Gerster“, der Musikschule für das Leipziger Land. Aus dem Landkreis musizieren vor einer der beiden fünfköpfigen Jurys diese vier Ensembles: die Pond Groove Connection, ein Klaviertrio, ein Schlagzeugquartett sowie ein Querflötenquintett. Aus Leipzig beteiligen sich sechs weitere Gruppen am Wettbewerb.

„Wir wollen etwas für Kunst und Kulturlandschaft in Ostdeutschland tun – zusammen mit den Landesverbänden, mit denen wir einen kompetenten Partner gefunden haben“, erklärte EnviaM-Sprecher Udo Stötzner die finanzielle Unterstützung von jeweils 25 000 Euro der drei Landesverbände, die unter anderem in den Wettbewerb fließt. „Für Markkleeberg als Austragungsort in Sachsen haben wir uns auch wegen des großen Einzugsgebietes entschieden, damit die Musikschulen den Wettbewerb auch leichter umsetzen können“, so Stötzner.

Die zehn bis 15-minütigen Stücke reichen von Jazz bis zu Alter Musik und werden vom Duo oder bis zu zehn Musikern vorgetragen. „Wir wollen den sozialen Aspekt des gemeinsam Musizierens fördern“, erläuterte Anders. „Die jungen Musiker können nicht nur von den Geldprämien profitieren und sich so Instrumente kaufen, sie kommen auch in Kontakt mit den Juroren, die auch mit Vertretern der Deutschen Streicherphilharmonie und des MDR-Sinfonieorchesters besetzt ist“, warb Clemen. Den Gewinnern winkt ein Preisgeld sowie die Teilnahme an einem Workshop mit Musikern des MDR-Sinfonieorchesters.

Das sei auch als Motivationsschub, weiterzumachen, gedacht, meinte er. Während die Musikschüler auf der Bühne ihr Bestes geben, „haben die Markkleeberger die Möglichkeit, die besten Beiträge zu hören“, so Clemen. Das Preisträgerkonzert ist ebenfalls morgen um 19 Uhr in der Aula des Hildebrand-Gymnasiums in der Mehringstraße 8 zu hören. Dabei treten die jeweils drei besten Ensembles in beiden Altersklassen – bis 14 Jahre und bis 20 Jahre – auf. Der Eintritt ist frei. Wer beim Finale in Halle an der Saale zuhören möchte, muss sich gedulden. Erst am 5. November treten die Nachwuchstalente in der Händelhalle auf.

Kendra Reinhardt

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