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Markkleeberg Nadelöhr vor der Erfrischung: Stau am Übergang Equipagenweg
Region Markkleeberg Nadelöhr vor der Erfrischung: Stau am Übergang Equipagenweg
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16:41 19.05.2015
Zeit für einen kleinen Plausch: Peter Motzek (vorn, 54) und Detlef Engelhardt (hinten, 52) von der Leipziger Firma WSB sichern im Auftrag der Deutschen Bahn den Übergang am Equipagenweg. Quelle: Volkmar Heinz

In praller Sonne warten am Nachmittag vor allem Schüler und Studenten, die vom Auwald kommend zum Nordstrand radeln wollen, dass ihnen die Schrankenwärter endlich freie Fahrt gewähren. Das Prozedere wiederholt sich alle 30 Minuten, wenn die beiden Regionalzüge auf der Waldbahn-Umleitungstrasse unterwegs sind, zudem bei jedem Güterzug. Und das geht noch mindestens ein Jahr so weiter. Denn auch nach der Übergabe des City-Tunnels Mitte Dezember wird die Strecke Engelsdorf-Gaschwitz nur für den Personenverkehr frei gegeben (die LVZ berichtete).

Die Frauen und Männer in den orangenen Westen sind nicht zu beneiden. Müssen sie im Winter rund um die Uhr Frost und Schnee trotzen, macht ihnen jetzt subtropische Luft aus Afrika schwer zu schaffen. Schatten gibt es für sie nur in einem kleinen Container, wo sie den Anrufen des Fahrdienstleiters harren, der die Züge einzeln ankündigt. Im Herbst 2011 hatte die Deutsche Bahn das lange umstrittene rot-weiße Drängelgitter in Vorbereitung der so genannten netzergänzenden Maßnahmen abgebaut und die manuell zu bedienenden Schranken installiert. Vorerst ist also weiter warten angesagt. Grundlegend ändern soll sich das laut Bahnsprecherin Änne Kliem erst 2015/16 mit einer Unterführung.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.06.2013

Ulrike Witt

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