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Markkleeberg Nächstes Jahr tritt Lazio Rom in Zwenkau an
Region Markkleeberg Nächstes Jahr tritt Lazio Rom in Zwenkau an
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08:00 13.11.2012
Einer für alle, alle für einen: Die Organisatoren des Rainbow-Fußball-Cups, darunter Ex-DDR-Nationalspieler Uwe Zötzsche (Dritter von rechts), tragen Holger Grzeschik im Kulturkino Zwenkau buchstäblich auf Händen. Quelle: André Kempner
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Zwenkau

Am Samstagabend war es wieder so weit: Bei Bierchen, Wein und einem leckeren Buffet wurde auf gemeinsame Erfolge angestoßen und das nächste E-Jugend-Turnier ins Auge gefasst. Und das hat es in sich: Denn der Rainbow-Cup geht 2013 in die zehnte Runde.

„Dass wir das schaffen, hätten wir am Anfang nie gedacht“, gestand Cheforganisator Holger Grzeschik. Auch nicht, dass namhafte europäische Mannschaften in Zwenkau mal Schlange stehen würden. Aber wie im letzten Jahr sind die meisten der 32 Startplätze schon jetzt vergeben. Vier Tickets können sich Teams aus der Region noch beim dritten Neuseen-Cup Mitte Dezember in der Stadthalle Zwenkau erkämpfen.

Für den Rainbow-Cup am 27. und 28. April gesetzt ist der diesjährige Sieger Paok Thessaloniki (Griechenland). Zugesagt haben neben Teams aus neun Ländern auch zehn Bundesligisten, darunter Borussia Dortmund und Schalke 04. Zum ersten Mal wird 2013 die E-Jugend von Lazio Rom auf dem „heiligen Zwenkauer Rasen“ im Eichholz-Stadion antreten. Dass es Grzeschik und seiner Truppe gelungen ist, die Mini-Miro-Kloses nach Sachsen zu locken, wurde vom Publikum mit einem ganz dicken Extra-Applaus belohnt.

„Wir freuen uns riesig, aber das ist eine Herausforderung – logistisch und finanziell“, so Grzeschik in Richtung Sponsoren. Koste ein Rainbow-Cup-Wochenende mit 32 Teams inklusive Trainer- und Betreuerstab bislang rund 15 000 Euro, rechnen die Zwenkauer im nächsten Jahr mit etwa 20 000 Euro. Kein Pappenstiel für die Ehrenamtler, die das Turnier mit ihren Familien und Freunden allein aus Liebe zum Fußball und der inneren Verpflichtung etwas für den Kickernachwuchs zu tun, auf die Beine stellen. Nicht zu vergessen die Hilfe für schwerkranke Kinder. Denn der Erlös geht seit Jahren an das Kinderhospiz Bärenherz in Markkleeberg.

Um so unverständlicher, dass das Rainbow-Cup-Team Jahr für Jahr im eigenen Land und in der Stadt um Aufmerksamkeit und Unterstützung kämpfen muss. „Bislang ist es uns nicht gelungen, dass auch nur eine ausländische Mannschaft in Zwenkau übernachtet. Die Hotelpreise sind einfach zu hoch. Uns bleibt nur Leipzig“, berichtete Grzeschik. Ebenso ärgerlich sei es, dass der Rainbow-Cup kaum Interesse in der medialen Sportwelt finde. Indes die fußballverrückten Zwenkauer wollen weiter machen. „Wenn Sie uns fragen, ob wir das nächste Turnier packen, sagen wir: Yes, we can“, verkündete ein strahlender Holger Grzeschik.

Bevor die „Waschhaus-Band“ fürs traditionelle Konzert die Bühne betrat, zeichnete er noch drei treue „Fans“ aus – die Firma KBL, den Arbeiter-Samariter-Bund und die ehrlich gerührte Verfasserin dieses Beitrages.

Ulrike Witt

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