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Markkleeberg Närrische Hafenrundfahrt startet im Waldesgrün
Region Markkleeberg Närrische Hafenrundfahrt startet im Waldesgrün
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19:13 31.01.2010
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Zwenkau

Keine Frage, dass sich die Besucher mit der nötigen maritimen Ausstattung versehen hatten. Und so sah man Seeleute, Piraten und Meerjungfrauen einträchtig miteinander feiern. Mitten unter ihnen ein einzelner Pinguin. Unter der Verkleidung steckte Tino Enge. „Eigentlich wollten wir heute drei Pinguine sein, doch meine zwei Kumpels konnten aus gesundheitlichen Gründen heute nicht hier sein.“ Doch langweilig wurde ihm deshalb nicht, schließlich hatte er noch Frau und Schwägerin nebst Anhang dabei. „Ich gehöre seit über zehn Jahren zum Carneval-Verein. Heute genieße ich es, einfach mal nur Zuschauer zu sein“, gibt er zu. Während Enge sein tierisches Kostüm ausgeliehen hat, griffen Kathrin Hohmann und Heike Sonnenberg selbst zu Nadel und Faden. „Zuerst sollte es ein Fisch werden, aber plötzlich fehlten uns ein paar entscheidende Details.“ Vier Wochen lang wurde in gemeinsamen Näh- und Bastelstunden daran gearbeitet. Am Sonnabend konnten die beiden Freundinnen dann als Meerjungfrauen glänzen. Was den Zwenkauer Fasching so interessant macht? „Es ist sehr familiär hier, man kennt viele Leute, und das Programm ist immer sehr schön“.  

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Zwenkau. Auch wenn der Zwenkauer See noch lange nicht fertig ist, lädt der örtliche Carneval Club in dieser Saison schon mal zur „Närrischen Hafenrundfahrt“. Unter diesem Motto steht das bunte Faschingsprogramm, das am Sonnabend im Saal der Gartensparte Waldesgrün erstmals über die Bühne ging.

  Mächtig aufgeregt war die sechsjährige Paula. Sie schlüpfte in ein Eisbärkostüm und bestritt damit einen Teil der Vorführungen „Sie tanzt erst seit vier Wochen mit, ihre Schwester ist in der Garde beim Eskimotanz dabei“, verriet ihre Oma Helga Ender. „Für Paula ist es der erste öffentliche Auftritt.“ Apropos Auftritt: „Ab in den Süden“ sangen Männerballett und Gardemädchen neben weiteren wassersportlichen Titeln beim „offiziellen“ Teil des Abends. „Das Wasser haben wir in trockener Form mitgebracht, dafür nutzen wir eine blaue Stoffbahn mit schäumenden Wellen“, sagt Steve Böttger. Geprobt wurde seit sechs Wochen. „Wir haben den Frauen erstmal das Tanzen beigebracht, sonst wäre das nichts geworden“, schmunzelt er. Der nächste Zwenkauer Faschingsabend findet am 6. Februar statt.

Bert Endruszeit

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