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Narren lassen die Hallen beben - Markkleeberger feiern im Lindensaal 30. Geburtstag

Narren lassen die Hallen beben - Markkleeberger feiern im Lindensaal 30. Geburtstag

Markkleeberg/Großpösna. Zum 30. Gründungsjubiläum ließen sich die Närrinnen und Narren vom Markkleeberg Carneval Club (mcc) nicht lumpen. Sie scheuten weder Kosten noch Mühe und präsentierten zur großen Show im Lindensaal sogar eine Achterbahn.

Doch eine echte zum Mitfahren war es natürlich nicht – die originelle Bühnendekoration sollte vielmehr auf das Motto der diesjährigen Veranstaltungen „30 Jahre auf und nieder, der mcc kommt immer wieder“ hinweisen.

Verantwortlich für die ungewöhnliche Dekoration war unter anderem Holger Morenz. „Auch die Bütt erinnert an einen Achterbahn-Wagen“, erklärt er. Damit solche Dinge auf der Bühne Eindruck schinden können, kümmert sich eine etwa 15-köpfige Gruppe um Dekoration und Technik. „Die Ideen gehen uns nie aus“, versichert Morenz. Schließlich stehe das Motto der neuen Saison immer schon im Mai fest, dann wird in kreativer Runde gemeinsam getüftelt. „Es geht ja nicht nicht nur um die Bühnendekoration, sondern auch um den Bau des Faschingswagens“, betont Morenz.

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Markkleeberg/Großpösna. Zum 30. Gründungsjubiläum ließen sich die Närrinnen und Narren vom Markkleeberg Carneval Club (mcc) nicht lumpen. Sie scheuten weder Kosten noch Mühe und präsentierten zur großen Show im Lindensaal sogar eine Achterbahn. Doch eine echte zum Mitfahren war es natürlich nicht – die originelle Bühnendekoration sollte vielmehr auf das Motto der diesjährigen Veranstaltungen „30 Jahre auf und nieder, der mcc kommt immer wieder“ hinweisen.

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Ein Händchen fürs technische Metier hat auch die gerade mal 19 Jahre alte Susanne Veit. Mitten im bunten Faschingstrubel behält sie am Mischpult die Nerven. „Ich bin erst seit einem Monat Vereinsmitglied“, sagt sie. Doch  trotzdem lässt sie sich nichts vormachen. Der Grund: Sie arbeitet als Tontechnikerin an der Leipziger Oper. „Deshalb hält sich mein Lampenfieber in Grenzen, für mich ist das ja Routine.“ Klar sei es bei den Narren chaotischer als an der Oper, und es geht auch mal etwas schief.“

Davon kann ihr Nebenmann ein Lied singen: Delta Romeo ist für die Musikeinspielungen zuständig. „Ich bin eigentlich in den mcc hineingeboren worden, meine Eltern sind aktive Mitglieder“, berichtet er. Damit Pannen möglichst ausbleiben, lässt er zwei Computer parallel laufen. „Falls einer abstürzt, kann gleich der nächste einspringen.“ Vor ein paar Jahren habe es mal den „Supergau“ gegeben. Im alten Lindensaal fiel der komplette Strom aus – da half dann auch die „doppelte Technik“ nicht mehr.

Neue Mitstreiter in allen Bereichen werden beim mcc immer gesucht. Derzeit gibt es dort sogar einen Frauenüberschuss. „Ohne die Damen würde bei uns gar nichts gehen“, betont Vereinspräsidentin Ingrid Dietrich. Nähere Informationen gibt es jetzt auch im Internet: Pünktlich zum 30. Jubiläum des Vereins wurde die Internetseite unter www.markkleeberger-carnevals-club.de freigeschaltet.

Über neue Mitstreiter freut sich auch der Pösnaer Faschingsverein im benachbarten Großpösna. Auch dort ging es am Wochenende hoch her. „Kulissenbauer vom Dienst“ ist dort Udo Staacke. „Ich habe vor elf Jahren ein Rapunzel-Fenster gebaut, das war mein Einstieg“, erinnert er sich. „Eigentlich wollte ich mich nur um solche Dinge kümmern, doch dann musste ich plötzlich doch beim Programm tanzen.“ Man müsse in so einem kleinen Verein auch mal über seinen Schatten springen. „Wir haben ja gerade mal 20 Mitglieder.“ Da seien viele universell einsetzbar.

So auch Antje Koßack: Sie trainiert die Tanzgruppen der Kinder, Frauen und Männer. „Die Kleinsten zählen gerade mal drei Jahre, da sind Nerven gefragt.“ Flexibel einsetzbar ist auch Norbert Reuwand: Er zimmerte einst die Bar, dreht Jahr für Jahr den vereinsinternen Film und tritt gleich in drei Rollen auf. „Das Personal ist ja immer knapp“, weiß er.

Bert Endruszeit

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