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Markkleeberg Neue Försterin im Südraum
Region Markkleeberg Neue Försterin im Südraum
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17:26 16.06.2010
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Markkleeberg

Inzwischen ist seine Nachfolge geklärt. Anfang Juni hat die 29-jährige Diplom-Forstingenieurin Christiane Wolfram ihre Arbeit beim Forstbezirk Leipzig aufgenommen.

„Nirgendwo sonst hat ein Revierchef so viele Möglichkeiten, gestaltend und entwickelnd einzugreifen. Das ist der Vorteil der Bergbaufolgelandschaft“, betont Forstdirektor Andreas Padberg. Wolfram müsse in erster Linie Naturraummangerin sein, die Waldmehrung entsprechend dem fortzuschreibenden Landesentwicklungsplan eine ihrer Hauptaufgaben zwischen Markranstädt und Großpösna, Markkleeberg, Zwenkau und Espenhain.

Generell gelten die 5357 Hektar Wald – davon 628 Hektar Körperschafts-, 4103 Hektar Privat-, 600 Hektar Treuhand- und 26 Hektar Kirchenwald – im insgesamt 47  455 Hektar großen Flächenrevier als gesellschaftlich besonders wertvoll. Von Erholung über Erosions-, Natur-, Wasser- und überregionalem Klimaschutz – der Wald im Südraum muss vieles leisten. Die Herausforderung für die Neue entsprechend groß. Sie muss allein 441 private Waldbesitzer beraten, 23 körperschaftliche Forstbetriebe mit Schwerpunkt Markkleeberg, Borna, Neukieritzsch, Markranstädt und Pegau sowie die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt betreuen.

Wolfram stammt aus Annaberg-Buchholz im Erzgebirge. Nach dem Abitur begann sie ein Biologiestudium in Dresden, wechselte dann zur Forstwirtschaft. An der Fachhochschule im thüringischen Schwarzburg machte sie 2007 ihren Abschluss. „Ich war schon immer gern in der Natur, wollte alles wissen“, erzählt Wolfram. Da ihre Eltern selbst „kleine“ private Waldbesitzer sind, und sie früher oft geholfen hat, weiß sie auch schon als junge Försterin aus eigener Erfahrung um deren Nöte. Nach dem Studium ging Wolfram für ein Jahr nach Erfurt. Im Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und Umwelt war sie im Waldbauernreferat tätig. Danach führte sie ihr Weg nach Graupa, wo die Geschäftsleitung des Staatsbetriebes Sachsenforst ihren Sitz hat. Der Bereich Vertragswesen wurde ihre Domäne – bis sie sich um die Leitung des Reviers Neuseenland bewarb. „Eine Landschaft zu entwickeln, das macht für mich den Reiz aus“, sagt Wolfram, die im Mai geheiratet hat. Ihr Mann arbeitet im Forstbezirk Taucha. Ist sozusagen ein Kollege.

Forstdirektor Padberg freut sich über den Neuzugang: „Unser Team hat sich insgesamt deutlich verjüngt. Das bringt neuen Schwung, neue Ideen.“ Zudem habe sich das Berufsbild Förster rasant verändert. „Heute geht im Wald ohne moderne Medien, wie zum Beispiel geobasierte Internetinformationsdienste fast nichts mehr. Das erleichtert uns die Arbeit, auch weil wir im Zuge der Umstrukturierung viel Personal eingebüßt haben. Es erfordert aber auch viel Fachwissen“, so Padberg

Ulrike Witt

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