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Neue Kita Gaschwitz öffnet im Dezember

Ausbau Betreuungsplätze Neue Kita Gaschwitz öffnet im Dezember

Die neue Kita in Gaschwitz soll im Dezember eröffnet werden. Gestern schauten sich Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD), Sozialamtsleiterin Margit Kaschny und der Bauherr, der Geschäftsführer der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (WBG), Philipp Staude, auf der Baustelle in der Hauptstraße 284 um.

Vor-Ort-Termin: Karsten Schütze, Robby Stamm, Kerstin Haase, Wolfgang Rosenke vom Projektsteuerer Stadtbild und Philipp Staude (vorn von links).

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Die neue Kita in Gaschwitz soll im Dezember eröffnet werden. Gestern schauten sich Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD), Sozialamtsleiterin Margit Kaschny und der Bauherr, der Geschäftsführer der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (WBG), Philipp Staude, auf der Baustelle in der Hauptstraße 284 um.

„Als ich das schmale Grundstück zum ersten Mal gesehen habe, dachte ich, wie sollen wir hier 132 Kita-Plätze schaffen“, erinnerte sich Planer und CDU-Stadtrat Robby Stamm. Inzwischen ist offensichtlich, es geht. „Ich denke wir haben mit dem Dreigeschosser eine gute Lösung gefunden. Das wird eine wirklich schöne Kita“, meinte er. Von Vorteil sei gewesen, dass sein Ingenieurbüro bereits mehrere Kitas in Leipzig gebaut hat – ebenfalls mit privaten Geldgebern.

„Wir standen unter Zeitdruck, brauchten schnell eine weitere Kita, insbesondere Krippenplätze“, begründete Schütze den neuen Weg. Wäre die Stadt Bauherr hätte das Ganze mit Planung und Genehmigung zwei bis drei Jahre gedauert. Ein Privater wie die WBG könne das wesentlich schneller. „Nach knapp einem Jahr Bauzeit wird die Volkssolidarität das Haus noch dieses Jahr in Betrieb nehmen“, betonte er und räumte ein: „Ohne die Gaschwitzer und die Container-Kita in der Raschwitzer Straße würden uns ganze 100 Krippenplätze fehlen.“

Wie groß der Bedarf junger Familien in Markkleeberg ist, zeigt sich daran, dass alle 43 Krippenplätze in Gaschwitz schon vergeben sind, wie Sozialamtsleiterin Kaschny berichtete. Bis alle 132 Knirpse, davon 89 im Kindergartenalter, die Kita beziehen können, ist allerdings noch einiges zu tun. Trockenbauer, Maler, Elektriker und Fliesenleger – übrigens alle aus Markkleeberg – werden sich in den nächsten acht Wochen die Klinke in die Hand geben.

Zufrieden waren gestern alle Beteiligten mit der Kostenentwicklung. Auch wenn es nicht einfach sei, alle Budgets einzuhalten, wie Planer Stamm sagte. „Im Moment sieht alles danach aus, dass wir die geplanten 2,4 Millionen Euro Bruttokosten einhalten. Es gibt kleinere Verschiebungen in den Gewerken, aber in Summe läuft es“, betonte Bauherr Staude. Der „Trick“ sei ein Vertrag, wonach die Auftragnehmer anteilig profitieren, wenn sie im Kostenrahmen bleiben. „Sind sie drunter, bekommen sie einen Teil des eingesparten Geldes zurück. Das ist für die Handwerker und die WBG gut und das könnte die Stadt nicht“, meinte Staude schmunzelnd. „Mit 18180 Euro Baukosten pro Platz liegen wir richtig gut. Alles, was unter 20 000 Euro ist, gilt als hervorragend“, freute sich Schütze.

Beim Rundgang verriet er, dass noch dieses Jahr der Baustart für die nächste neue Kita ansteht – diesmal im Sonnenweg und als rein städtisches Projekt. „Aber auch hier sind wir unter Zeitdruck. Die befristete Betriebserlaubnis für die DRK-Kita ’Purzelbaum’ in der Hauptstraße läuft Ende 2017 aus und die Container-Krippe in der Raschwitzer Straße ist ja auch nur ein Interim“, so Schütze.

Von Ulrike Witt

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Markkleeberg Hauptstraße 284
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