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Markkleeberg Neue Preise im Waldbad
Region Markkleeberg Neue Preise im Waldbad
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14:30 19.05.2015

Da der 10er Karten und Mini-Wechselgeld nicht verarbeiten kann, legte die Verwaltung dem Stadtrat am Donnerstagabend eine neue Gebührensatzung vor.

Erst einmal die gute Nachricht: Das Badevergnügen wird nicht pauschal teurer. So sinkt der Preis einer Dauer-/Saisonkarte für Erwachsene von 95 Euro auf 75 Euro, für Ermäßigungsberechtigte von 65 auf 52,50 Euro, für Kinder und Schüler von 35 auf 30 Euro. "Um Vielnutzern eine annehmbare Alternative zum Wegfall der 10er Karten zu unterbreiten", wie Hauptamtsleiter Dirk Schewitzer erklärte. Basis für den neuen Tarif seien 30 Besuche zum Tagespreis gewesen.

Ermäßigte Tageskarten werden derweil von 1,75 auf zwei Euro, Tageskarten für Kinder und Schüler zwischen 17 und 20 Uhr von 35 auf 50 Cent erhöht. Günstiger wird es am Abend für Ermäßigungsberechtigte, sie zahlen künftig 50 statt 75 Cent für den Sprung ins kühle Nass. In allen Fällen sei die Preiserhöhung oder -absenkung technisch begründet, betonte Schewitzer, weil der Kassenautomat Wechselgeld im Fünf-Cent-Bereich nicht schlucken beziehungsweise herausgeben könne. Ganz gestrichen werden mit der neuen Satzung die Ausleihe von Liegestühlen, das Mieten von Kabinen und Schließfächern. Diese Angebote seien zuletzt gar nicht mehr oder nur noch sehr wenig genutzt worden.

FDP-Stadtrat Heiko Metzlaff machte vor allem der Verweis auf den seit Jahren unter 15 Prozent liegenden Kostendeckungsgrad des Waldbades zu schaffen. Dass die Stadt dauerhaft 85 Prozent der Betriebskosten zuschießen müsse, sei nicht vertretbar. "Klar, die Zwenkauer wollen ihr Waldbad behalten, deshalb brauchen wir dringend gute Ideen, wie wir aus dem Dilemma herauskommen können. Das von der Stadtverwaltung beim Mittelstandstreffen diese Woche vorgestellte Kommunalsponsoring ist ein guter Anfang", meinte der Löbschützer. Harald Redepenning von der SPD verwies auf die Haushaltdiskussion vom Januar und seinen Vorschlag, eine Arbeitsgruppe Haushalt zu bilden: "Dass wir unbedingt Einnahmequellen generieren müssen, ist ja nicht neu."

Bürgermeister Holger Schulz (CDU) versicherte, dass an diesem Thema intensiv gearbeitet werde. "Wir müssen mehr Nutzungen ins Waldbad holen." Das Jugendprojekt vom Columbus-Verein (die LVZ berichtete) sei ein erster Schritt, aber vor allem Mittel zum Zweck, um das Waldbad mit geringem Einsatz instand halten zu können. Zur neuen Satzung sagte der Stadtrat am Ende einstimmig Ja.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.03.2014
Ulrike Witt

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