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Neue Rekorde und purzelnde Springer beim fünften Markkleeberger Skispringen

Neue Rekorde und purzelnde Springer beim fünften Markkleeberger Skispringen

Markkleeberg. Was haben der Fichtelwichtel, Friedhelm Wolkenflug, ein Zweiskiangsthase und der fliegende Junggeselle gemeinsam? Sie alle hoben ab beim 5. Markkleeberger Skispringen - eine fröhliche Sause trotz Nieselregens.

Dabei ging es auf dem kunstvoll präparierten Hang unterhalb von Auenhain am Markkleeberger See auch sportlich zur Sache. Schon Rossinator Frank Rostock mit Startnummer sieben riss den bisherigen Schanzenrekord, erhöhte ihn von 12,40 Meter auf satte 13 Meter. Vorsorglich hatten die Sportfreunde Neuseenland als Veranstalter des coolen Events den Hang bis auf eine Springweite von 20 Meter präpariert, so weit sollte es jedoch nicht kommen. Ohnehin rasten die weitesten Springer schon gefährlich nah an das Ende der Piste und die Absperrungen heran.

Verletzt wurde bei den wagemutigen Sprüngen von der 14-Meter-Schanze dennoch niemand, wenn man von reichlich blauen Flecken auf dem Allerwertesten des einen und anderen Sportlers absah.

Schon am Sonnabend hatten sich die Snowboarder an der Schanze versucht. Bei bestem Springwetter - blauer Himmel, Sonnenschein und leichte Plusgrade - machten sie sich erst warm, um dann wettkampfgemäß die Piste herunterzusausen. Es gewann Claudia Heinicke vor Sarah Lützendorf. "Es war eine Super-Stimmung, am Nachmittag war es richtig schön voll", erzählte Henrik Wahlstadt von den Sportfreunden. Bis in den Ort hinein hätten die Autofahrer geparkt. Wie berichtet, hatte der Verein für den Samstagabend auch eine zünftige Après-Ski-Party mit DJ, Lagerfeuer und mehr organisiert.

Gestern bei leichtem Regen und Tauwetter kamen nur einige Hunderte Besucher. Dafür war der fliegende Junggeselle Hendrik Walther extra aus Canada angereist, um mit seinen "Zeugen" auf und an der Schanze Ausstand zu feiern. Ehrensache, dass es nicht ohne wärmenden und Mut machenden Eierlikör die steile Piste hinabging. Walthers Zylinder hielt leider auch schon nach der ersten Landung nicht mehr. Dafür erntete die Gruppe rund um den kanadischen Eagle viel Respekt für ihre tolle Haltung.

"Wir sind die bislang unbekannten Stiefsöhne von Jens Weißflog", machten Hendrik Zill und Ronny Thomas auf sich aufmerksam. Sie würden annehmen, mit ihren Sprüngen von Auenhain noch die letzten Tickets für Sotschi lösen zu können, feixten sie vor dem Sprung. Wie bekannt wurde, hatten die Sportfreunde aber leider keinen Talentscout mehr für das Sportereignis erwärmen können. Die seien alle schon in Sotschi, hieß es. Hendrik und Ronny sprangen dennoch - Sportsgeist ist eben alles.

Am meisten Beifall ernteten die Sternburger Feierabendflieger. Sie hatten ihren eigenen Fanclub mitgebracht, der sich mit Hopfentee der gleichnamigen Marke warm hielt. Mit dem Werksteam der Brauerei hob auch Friedhelm Wolkenflug ab - er nahm seinen Namen allerdings nicht zu allzu wörtlich, kam auch in Auenhain wieder runter.

Sieger wurde Vorjahrsgewinner Matthias Bär. Der Sportler, Springername Fichtelwichtel, stellte mit 14,40 Meter einen neuen Schanzenrekord auf. Zweitplatzierter wurde Robert Birkmann mit 13,60 Meter.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 03.02.2014

Jörg ter Vehn

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