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Markkleeberg Neue Stellplätze in der Südstraße sollen Parksituation verbessern
Region Markkleeberg Neue Stellplätze in der Südstraße sollen Parksituation verbessern
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07:00 11.11.2017
Nicht weit vom Markkleeberger Bahnhof in der Südstraße errichtet die WBG bis Jahresende 20 Parkplätze. Damit soll die Parknot entschärft werden. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

An der Südstraße tut sich was. Auf der einstigen Brache hinter den Gleisanlagen entsteht seit einigen Tagen im Auftrag der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (WBG) als Eigentümer und Bauherr ein neuer Parkplatz. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf etwas über 100 000 Euro.

„Das ist unser Beitrag zur Entlastung der Parksituation in der Rathausstraße“, erklärt Bürgermeisterin und WBG-Geschäftsführerin Jana Thomas. Geplant seien insgesamt 20 Stellplätze, die Zufahrt und der fußläufige Zugang sind über die Südstraße vorgesehen. Baubeginn war im Oktober, die Fertigstellung soll bis Jahresende sein. „Vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Wenn wir lange Frost haben, verschiebt sich die Freigabe ins nächste Jahr“, so Thomas.

Das wäre mehr als ungünstig. Wie mehrfach berichtet, wird Markkleeberg-Mitte nächstes Jahr zur Großbaustelle. Schon ab März wird die Friedrich-Ebert-Straße aufgerissen. Die Wasserwerke erneuern im Vorfeld der grundhaften Sanierung ihre Leitungen. Der zentrale Busknoten neben dem Bahnhof wird erweitert und neu gestaltet, unter anderem mit überdachten Bushaltestellen. Zudem startet der Umbau des Bahnhofsvorplatzes im Zuge des Stadtentwicklungskonzeptes „Neue Mitte“. Rund um den Bahnhof und in der Rathausstraße werden damit zumindest vorübergehend viele PKW-Stellplätze wegfallen. Thomas weist deshalb noch einmal daraufhin, dass tagsüber die Quartiersgarage in der Schulstraße kostenlos genutzt werden kann. „Dort stehen in der Woche immer wieder Parkplätze leer“, weiß sie.

Aktiv ist die WBG aber auch im Bereich Wohnungssanierung. Kurz vor dem Baustart steht der Block Böhlener Straße 42 bis 50 in der Wasserturmsiedlung. „Die Mieter sind alle umgezogen. Wir haben jetzt Baufreiheit“, sagt Thomas. Der bislang unsanierte Wohnblock aus den Sechzigerjahren werde komplett umgebaut.

„Wir wollen die kleinteiligen Grundrisse vollständig verändern, hin zu den in Markkleeberg gefragten großen Wohnungen, und Balkone an die Häuser bauen“, erklärt Thomas. Insgesamt sollen in den fünf Aufgängen 20 Fünf-Raum-Wohnungen, davon vier barrierefreie im Erdgeschoss, entstehen. Außerdem werde es künftig vier Drei-Raum-Wohnungen und sechs Zwei-Raum-Wohnungen, darunter eine barrierefreie, im Block geben, erläutert Thomas die Aufteilung.

Wenn die Sanierung abgeschlossen ist, sollen noch die Außenanlagen gestaltet werden. Die waren von der Stadträtin der Linken, Doris Werner, als kinderunfreundlich kritisiert worden. „Die Familien bekommen auch einen schönen Spielplatz“, verspricht Thomas.

Von Ulrike Witt

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