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Neue alte Pleißenbrücke schwebt ein

Neue alte Pleißenbrücke schwebt ein

Über die Pleiße in Markkleeberg wächst seit gestern eine neue, alte Brücke. Ein riesiger Autokran hebt bis heute die Einzelteile auf ihre Lager. Die Brücke ist Vorbote eines weiteren Bauwerks, das über die B 2 zum Markkleeberger See führen soll.

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Aus 15 tonnenschweren Einzelteilen besteht der neue Überbau der Gaschwitzer Pleißebrücke. Bis heute werden die Teile per Autokran eingehoben und montiert. Im Rahmen der Bergbausanierung soll dann im nächsten Jahr mit einem Brückenbauwerk über die B2 Richtung Markkleeberger See begonnen werden.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Am Flughafen drängeln sich bei schönem Wetter Airport-Spotter, um ihre Luftfahrtlieblinge abzulichten. An der Pleiße stand gestern Lothar Hammer aus Gohlis. Sein Hobby: Autokran-Spotter. "Ich hab bestimmt 10 000 bis 15 000 verschiedene Kranbilder auf meinem Rechner", erzählte er stolz. Übers Internet sei er auf den Termin an der Pleiße gestoßen. "Das ist ein Demag AC 500, ein älteres Modell", erzählte der 63-Jährige mit Kennerblick.

Benötigt wird das Ungetüm, das bis zu 500 Tonnen heben kann, um die 15 Einzelteile der Brücke zum Teil halb über den Fluss einzuheben. Gestern sollten die ersten zehn Teile zwei offene Brückenbaufelder schließen, heute folgen weitere fünf im dritten Teil. Anschließend werde das Ganze noch vergossen, hieß es auf der Baustelle.

Um zwei Wochen war die Montage verschoben worden. Grund: Mehrere Tonnen vorgebogener Bewehrungsstahl waren von der Baustelle gestohlen worden. "Die Teile mussten erneut angefertigt werden", so die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) als Bauherr.

Sie hat an der ursprünglich 1958 im Zug der Pleißeverlegung erbauten Brücke ab dem Frühjahr den maroden Überbau entfernen, auch Teile des Unterbaus abbrechen und neu aufbetonieren lassen. "Wegen des langen Winters, des Hochwassers im Juni und der noch notwendigen Betonarbeiten wird sich die Fertigstellung bis ins Jahr 2014 hineinziehen", so das Unternehmen. Die Gesamtkosten, bezahlt aus Töpfen der Braunkohlesanierung, beliefen sich auf rund 800 000 Euro.

Das Bauwerk werde künftig in Verbindung mit dem geplanten Neubau von weiteren Wirtschaftswegen sowie einer noch zu errichtenden Brücke über die B 2 die Anbindung von Gaschwitz an den Markkleeberger See und die Bergbaufolgelandschaft östlich der Pleiße gewährleisten, so die LMBV. Baustart der Brücke sei voraussichtlich Mitte 2014. Mit den Brücken gibt es dann auch eine kurze Radfahrer-Verbindung vom Cospudener zum Markkleeberger See.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.11.2013
Jörg ter Vehn

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