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Markkleeberg Neuer Dienstwagen mit Allradantrieb und Salzstreuer
Region Markkleeberg Neuer Dienstwagen mit Allradantrieb und Salzstreuer
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10:00 06.04.2016
Probe sitzen: Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch im neuen Dienstwagen von André Koßack (M.) und Bauhofchef Thomas Graichen. Quelle: Jörg ter Vehn
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Großpösna

150 Pferdestärken stark, luftgefederter Sitz, Breitreifen, Euro-6-Abgasreinigung, zuschaltbarer Allradantrieb, Stereoanlage und wenn’s mal etwas eng wird auf der Straße ein vorgebauter Schneepflug: Über einen neuen „Dienstwagen“ darf sich André Koßack vom Bauhof Großpösna freuen.

Allerdings wird er wohl kaum zum Vergnügen in seinem Multicar M31C sitzen. „Wir können mit dem neuen Wagen einfach effektiver arbeiten“, erklärt Bauhof-Chef Thomas Grauchen die Anschaffung des knapp 128 000 Euro teuren, außergewöhnlichen Kommunal-Gefährts.

Mit dem schmalen Multicar könnten die oft engen Gemeindestraßen künftig im Winter besser vom Schnee freigeschoben werden. Im Winterdienstpaket enthalten ist zudem die automatische Salzstreuanlage auf der Ladefläche.

Die ist auf einem Wechselcontainer montiert, der gegen andere Funktionsaufsätze ausgetauscht werden kann. Dadurch werde es etwa möglich, unterwegs für einige Mitarbeiter Grünschnittcontainer an einer Stelle im Dorf abzusetzen, mit dem Wagen danach weiter Dienst zu versehen und auf dem Rückweg den dann gefüllten Container wieder aufzuladen, verspricht sich Graichen mehr Effizienz beim Einsatz. Der Bauhof Großpösna hat neun Mitarbeiter, verfügt neben dem Multicar für die schmalen Wege noch über einen großen Unimog mit allerlei verschiedenen Aufsätzen.

Für den Multicar werde ein Traktor mit gut 20 Dienstjahren ausrangiert, ebenso ein Vorgänger des Multicar, der allerdings nur über eine Ladefläche verfügte, erklärt Graichen.

Aufgestockt werden soll der neue Dienstwagen noch mit einem automatischen Kehrbesen. „Mit der Walze sollen die Rundwege am Störmthaler See gekehrt werden könne“, erläutert Seemanager Matthias Rensen.

Mit dem See und seinem großen Wegenetz kamen viele neue Aufgaben auf den Bauhof zu. So erwarb die Gemeinde unter anderen extra eine riesige Heckenschere, die vor den Unimog gebaut wird. Damit wird regelmäßig das Lichtraumprofil der Wege von wuchernden Büschen freigeschnitten.

Von Jörg ter Vehn

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